Rezension

Lauren Oliver – Hana (Delirium #1.5)

Kurzbeschreibung
Wilde Partys, laute Musik, Treffen mit Jungs – all das ist verboten. Doch Hana ist das egal. Im letzten Sommer vor der OP, die sie endgültig gegen die Liebe immun machen wird, will Hana nur eins: leben. Dass sie sich dabei immer mehr von ihrer besten Freundin Lena entfernt, nimmt sie in Kauf – bis sie merkt, dass auch Lena ihre gut gehüteten Geheimnisse hat.

Achtung! Diese Geschichte gibt es lediglich als Ebook.

Hier kann das Ebook gekauft werden!

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Meine Meinung
„Delirium“ ist für mich eines der Lesehighlights des Jahres 2011. Da ich von dem Buch sehr begeistert bin, stand für mich schnell fest, dass ich auch die Folgebände lesen möchte. Nun, wo „Hana“ auch in Deutschland – leider nur als Ebook – erschienen ist, musste ich es natürlich unbedingt lesen.

Die Geschichte spielt zur gleichen Zeit, in der auch der erste Band erzählt wird. Zwar erfährt man bei „Hana“ nicht unbedingt etwas Neues, aber dennoch war ihre Sicht ganz anders als Lenas und somit auf jeden Fall lesenswert. Allerdings ist diese Kurzgeschichte wirklich nur für Fans gedacht, denn dadurch, dass man überhaupt nichts Neues erfährt, kann die Geschichte schnell in Vergessenheit geraten.

Der Schreibstil ist wunderbar. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht und das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Hana erzählt.
Bereits in „Delirium“ hatte ich so meine Schwierigkeiten mit ihr, da sie mir oftmals sehr unzuverlässig, egoistisch und zu rebellisch rüber kam. Während Lena eher ruhig und vorsichtig ist, kann Hana manchmal ganz schön laut und unvorsichtig sein, dazu wirkt sie auf mich relativ zickig.

Mit der aktuellen Situation des Landes kann sie sich nur schwer anfreunden und sie versucht ihre Zeit bis zum Eingriff gut zu nutzen. Sie geht auf illegale Parties und Konzerte, trifft sich heimlich mit Jungs und kommt diesen auch körperlich näher und sie entfernt sich immer mehr von Lena – mehr oder weniger unfreiwillig.
Ihre Gedanken sind oftmals nicht nachvollziehbar. Auf der einen Seite mag sie die Sicherheit, die sie durch die Gesetze erhält, auf der anderen Seite hasst sie alles, was ihr das Gesetz vorschreibt. Sperrstunden werden ignoriert, illegale Musik wird weiterhin zuhause gehört, usw. Sehr interessant ist auch Hanas Verhalten gegenüber Lena. Zwar sagt sie, dass sie sie nicht bräuchte, aber dennoch reagiert sie sehr eifersüchtig und stur, wenn sich Lena mit anderen Menschen beschäftigt. Dabei kommen sehr kindische Bemerkungen wie „Ich kenne sie länger als du!“ zum Vorschein, bei denen ich zwischendurch mit dem Kopf schütteln musste.
Eine Sympathieträgerin ist Hana wahrlich nicht, dennoch hat sie in der Buchreihe ihre Berechtigung und sorgt für spannende Momente.

Als Überraschung gibt es noch eine Leseprobe zu „Pandemonium“, das im November 2012 erscheint. Die Leseprobe liest sich unglaublich toll und ich bin gespannt, wie es mit Hana, Lena und Alex weiter geht. Allerdings empfand ich die Leseprobe zu „Delirium“ als unnötig, da man meiner Meinung nach unbedingt die Reihenfolge einhalten und „Delirium“ daher schon längst gelesen haben sollte.

Die Covergestaltung passt sich dem ersten Band farblich an und enthält als Detail das Wort „Freundschaft“, dass zumindest zum Teil gut zu Hana und Lena passt.

Insgesamt ist „Hana“ eine Geschichte, die man lesen kann, aber nicht unbedingt muss. Hätte ich diese Kurzgeschichte nicht gelesen, hätte ich nichts verpasst, aber dennoch ist es eine schöne Sache für Fans von Hana und macht Lust auf die Fortsetzung.

Reihenfolge
Delirium
Hana (#1.5)
Pandemonium
Requiem

Ein Kommentar zu „Lauren Oliver – Hana (Delirium #1.5)

  1. …ich fand „Delirium“ richtig gut. Danke für die schöne Rezension! Wenn auch nicht gleich, werde ich „Hana“ bestimmt demnächst lesen…:-)

    LG

    Kay

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