Rezension

Ally Carter – Meisterklasse

Kurzbeschreibung
Als Katarina Bishop drei Jahre alt war, nahmen ihre Eltern sie mit in den Louvre – um ihn auszurauben. Zu ihrem siebten Geburtstag durfte sie mit Onkel Eddie nach Österreich reisen – um die Kronjuwelen zu stehlen. Mit fünfzehn hat sie genug von diesem Leben und fälscht sich eine Legende, die es ihr ermöglicht, ein elitäres Ostküsten-Internat zu besuchen und eine ganz normale Schülerin zu sein. Doch dieses Glück währt nur sehr kurz, denn die Familie ruft: Einem Mafia-Boss wurden fünf Gemälde von unschätzbarem Wert gestohlen, und dieser verdächtigt Kats Vater. In der Klemme zwischen Interpol und dem Mafia-Boss, braucht Kats Vater dringend Hilfe. Kat bleibt nichts anderes übrig, als die Bilder zu finden und sie wiederzubeschaffen – und nebenbei ihr eigenes Leben zurückzustehlen.

Hier kann das Buch gekauft werden!

__________________________________________________________

Meine Meinung
Als „Meisterklasse“ 2011 erschienen ist, war ich sehr skeptisch, da mir die Kurzbeschreibung nicht so ganz gefallen hat. Nachdem ich allerdings ein paar positive Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, wurde ich doch neugierig. Gott sei Dank hatte ich kaum Erwartungen an dieses Buch, denn so konnte ich nicht enttäuscht werden, denn „Meisterklasse“ hat meinen ersten Eindruck leider bestätigt.

Es ist nicht so, dass das Buch gänzlich schlecht ist, jedoch hat es mich kaum gepackt und ich habe mich zum Ende hin mehr oder weniger durch die Seiten geschleppt, als wirklich Spaß an dem Buch zu haben. Zwar ist der Schreibstil an sich ganz nett und auch Katarina war eine recht angenehme Protagonistin, aber es sollte wohl einfach nicht sein. Die Geschichte hat mich stellenweise zu sehr an die wunderbare „Ocean’s Eleven/Twelve/Thirteen“-Filmreihe erinnert, die ich noch heute sehr mag. Zwar ist dieser Vergleich mit Sicherheit nicht von der Autorin gewollt, aber dennoch kommt man einfach nicht drum herum, beides miteinander zu vergleichen.

Der Schreibstil ist wie gesagt recht angenehm, aber nichts, was mich umgehauen hätte. Die Gedanken von Katarina werden nachvollziehbar und sympathisch beschrieben, sodass man sie recht gut kennen lernt. Obwohl sich die Autorin große Mühe gegeben hat, hat mir das Besondere gefehlt. Zwar liest sich das Buch trotz manch holpriger Stelle relativ schnell und leicht, aber dennoch blieb ich etwas enttäuscht zurück.

Die Crew rund um Katarina wird gut und liebevoll beschrieben, was so ziemlich das Positivste an dem Buch ist, allerdings kam mir doch vieles zu leicht und zu überspitzt vor. Die Diebstähle sind zwar gut durchdacht und die Vorgehensweise wirkt auch relativ authentisch, allerdings war mir das Meiste zu gewollt und zu verkrampft. Die Lockerheit hat leider an vielen Ecken gefehlt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die angebliche Liebesgeschichte, die in dem Buch zu finden ist. „Angeblich“ deswegen, weil diese bis zum Schluss nicht einmal ansatzweise klar ersichtlich ist. Diese verläuft eher orientierungslos vor sich, als eine gewisse Spannung oder Romantik auszustrahlen. Schade, denn das Potential war durchaus vorhanden.

Relativ gelungen sind auch die vielen Ortswechsel. Zwar sind diese stellenweise fast schon zu rasant, aber dennoch sind die schnellen Reisen eine gelungene Abwechslung zu anderen Büchern, die nur in einer Stadt spielen.

Das Cover ist ganz nett, aber bei weitem kein Highlight im Bücherregal. Allerdings ist Katarina recht gut getroffen und das Gemälde im Hintergrund, sowie die Laserstrahlen sind stimmig zur Geschichte. Zwar stimmt bei Katarina die Haarfarbe und die Frisur nicht, aber dennoch finde ich das Mädchen auf dem Cover sehr passend, da der Blick und die Haltung gut zu ihr passen. Die Kurzbeschreibung ist nach meinem Geschmack etwas zu lang und verrät zu viel, sodass kaum noch Unerwartetes in dem Buch zu finden ist. Weniger ist mehr!

Insgesamt ist „Meisterklasse“ ein Buch, dass man nicht unbedingt gelesen haben muss. Zwar kann man stellenweise durchaus Spaß an der Geschichte haben, der große Knaller ist es jedoch nicht. Die Fortsetzung werde ich nicht mehr lesen.

Reihenfolge
Meisterklasse
Uncommon Criminals (dt. Titel unbekannt)
bislang ohne Titel (2013)

2 Kommentare zu „Ally Carter – Meisterklasse

  1. Von den Haaren her nicht, aber die Gesichtsform, das leicht süffisante Lächeln und die komplette Haltung passen gut zu ihrem Wesen.

Mit dem Erstellen eines Kommentars erklärst du dich bereit, dass deine Daten beim Abschicken des Kommentars gespeichert werden.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.