Rezension

Sam Osman – Das Siegel der Wölfe: Sternensilber

Kurzbeschreibung
Dunkle Mächte aus grauer Vorzeit bestimmen das Schicksal dreier außergewöhnlicher Kinder.

Drei Kinder, geboren auf drei verschiedenen Kontinenten, treffen zufällig in einem kleinen Dorf in England aufeinander. Doch schon bald erkennen Wolfie, Tala und Zi’ib, dass eine geheimnisvolle Kraft sie miteinander verbindet, die ihren Ursprung weit in der Vergangenheit zu haben scheint. Welche Bedeutung haben die unsichtbaren Energielinien, die die Erde durchziehen, für ihr Schicksal – und das der gesamten Menschheit? Und welche Macht versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Wolfie, Tala und Zi’ib herausfinden, wer sie wirklich sind?

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Meine Meinung
Für Wolfi beginnt der Tag wie jeder andere Morgen auch: Ein leerer Kühlschrank, eine unglückliche Mutter und wenig Geld – doch schon bald soll alles anders sein.
Er trifft auf Tala und Zi’ib, die beide von verschiedenen Kontinenten stammen, versteht sich jedoch auf Anhieb mit ihnen. Es scheint, als seien Tala und Zi’ib nicht zufällig hier, denn beide sind auf der Suche nach einem Elternteil. Als dann auch noch der mysteriöse Mr. Forester auftaucht und den Kindern etwas über unsichtbare Energielinien erklärt, scheint den Kindern einiges klar zu werden, denn plötzlich fühlen sie sich als ein Teil des Ganzen und beherrschen sämtliche Sprachen, die auf der Welt gesprochen werden.
Ein magisches und aufregendes Abenteuer beginnt.

„Sternensilber“ ist Sam Osmans Debutroman und gleichzeitig der Auftakt einer neuen Trilogie.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, was besonders bei jüngeren Lesern gut ankommt. Die Geschichte ist in recht kurzen Kapiteln zusammengefasst und das Buch umfasst insgesamt vier größere Teile. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Charaktere und Schauplätze werden gut und detailliert beschrieben, dadurch habe ich mich recht schnell in die Geschichte einfinden können.
Ein weiterer Pluspunkt neben den Charakteren und Schauplätzen ist die Ausrichtung. Neben der Gegenwart wird auch immer wieder auf die Vergangenheit eingegangen.

Zu den Charakteren konnte ich schnell Sympathien aufbauen. Besonders Wolfi muss man einfach mögen. Für sein Alter ist er sehr reif und er weiß genau, was im Leben wirklich zählt. Durch seine familiäre Situation (nur ein Elternteil, wenig Geld) wirkt er erwachsen und alles andere als naiv. Bei Tala und Zi’ib sieht es da genauso aus. Sie handeln weder voreilig, noch artet es in kindlichem Verhalten aus. Obwohl die Kinder sich zunächst nicht kennen, verbindet sie doch mehr als sie denken. So haben sie u.a. einige Gemeinsamkeiten, denn sie sind allesamt in nicht gerade leichten Verhältnissen aufgewachsen, da immer ein Elternteil gefehlt hat.
Ebenfalls interessant ist der Geheimbund „Manus Sacra“. Dieser versucht, die drei Kinder aufzuhalten und lässt dabei nichts unversucht. Die Geschichte bleibt dadurch durchweg spannend und konnte mich so manches mal überraschen.

Auch die Idee, dass die Kinder plötzlich jede Sprache der Welt beherrschen, ist gut gelungen. Zwar ist dies nicht unbedingt neu, passt aber sehr gut zu dieser Geschichte, da die Kinder allesamt von unterschiedlichen Kontinenten stammen und sich sonst nur sehr schwer untereinander verständigen können.
Die Energielinien werden ebenfalls gut übermittelt, auch wenn diese stellenweise sehr komplex sind, aber dennoch für jüngere Leser nachzuvollziehen sind.

Wunderschön ist hierbei auch die Covergestaltung. Die Farbkombination und die Schattierung machen das Cover zu einem absoluten Hingucker, das in jedem Bücherregal auffällt. Auch die Kurzbeschreibung lässt sich gut lesen. Sie macht neugierig, verrät aber nicht allzu viel von der Geschichte.

Insgesamt konnte mich „Sternensilber“ von sich überzeugen. Eine spannende, gut durchdachte Handlung und sympathische Charaktere haben dieses Buch zu einem tollen Leseereignis gemacht. Band 2 wird definitiv gelesen.

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