Ich habe abgebrochen... · Rezension

Amber Kizer – Meridian 01 – Dunkle Umarmung

Kurzbeschreibung
»Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt – denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss ich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: Durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich sechzehn Jahre alt wurde – und plötzlich in großer Gefahr schwebte…«

Meine Meinung
Um es kurz zu machen: Ich habe das Buch auf Seite 228 von 352 Seiten abgebrochen.
Schon sehr lange bin ich um dieses Buch herumgeschlichen und wollte es seit dem ersten Verkaufstag lesen. Nachdem ich es nun endlich lesen konnte, musste ich für mich feststellen, dass es mir so gar nicht gefallen hat.

Die Geschichte an sich ist mir viel zu chaotisch und zu langatmig geschrieben. Ich habe mich selbst dabei erwischt, wie ich immer wieder vorgeblättert und quergelesen habe, was ich sonst nur äußerst selten mache.
Dabei finde ich die vielen Ideen, die die Autorin hier verarbeitet hat, gar nicht mal so schlecht, vielmehr hat es an der Umsetzung und den unsympathischen Charakteren gehapert.

Mit Meridian wurde ich schon direkt zu Beginn der Geschichte nicht wirklich warm. Ihre Gefühle und Gedanken werden in dem Buch zwar genauestens beschrieben, aber dennoch war sie für mich nicht spürbar. Die meisten unnahbaren Charaktere sind zwar eigentlich interessant, aber hier hat es sich, zusammen mit der Langatmigkeit, zur puren Langeweile entwickelt.

Meridian wirkte am Anfang der Geschichte noch sehr authentisch, schon allein der Gedanke dass sie evtl. den Tieren den Tod bringen würde, hat mir gefallen, aber später wurde es quasi mehr oder weniger normal für sie, was ich dann nur noch mit einem Kopfschütteln hingenommen habe.
Aber ich möchte das Buch auch nicht völlig schlecht reden, wie gesagt, die guten Ansätze sind da, nur leider war es nicht mein Geschmack.

Einen Pluspunkt gibt es jedoch dafür, dass das Thema Seelenwanderung und Tod allgemein sehr sensibel geschildert wird, sodass es hier nicht zu brutal wirkt.

Ein Hingucker ist das tolle Cover, auf dem ein Mädchen abgebildet ist. Um sie herum kann man Blumen und Totenköpfe erkennen, die gut zur Geschichte passen. Auch die Kurzbeschreibung gefällt mir gut, da sie vieles offen lässt und dennoch neugierig macht.

Da der PAN Verlag noch in diesem Jahr eine Fortsetzung veröffentlichen wird, kann man nur hoffen, dass sich die Geschichte steigern wird. Lesen werde ich es definitiv nicht. Eine Empfehlung würde ich jedoch für alle aussprechen, die sich intensiver mit Urban Fantasy beschäftigen.

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