Rezension

Risa Green – Magic 8 – Ein Sommer voller Wünsche

Kurzbeschreibung
Erin kann es nicht fassen, als ihre Tante während eines Gewitters von einem Blitz getroffen wird. Was hatte sie bei dem Unwetter draußen zu suchen? Und weshalb hat sie vor einem Jahr den Kontakt zu Erins Familie abgebrochen? Und vor allem: Hat ihre Tante wirklich nichts Besseres zu vererben als eine dämliche Kristallkugel aus Plastik?

Meine Meinung
Als das eher unscheinbare Mädchen Erin die Chance erhält, von der Schule aus nach Italien zu reisen, will sie diese unbedingt nutzen. Leider muss sie dafür zunächst ihre Lehrer von sich überzeugen, denn sie soll angeben, wieso ausgerechnet sie mit auf die Kunstreise soll.
Aber wie soll sie für sich werben, wenn sie außer ihrer Lernbereitschaft und ihrer Leidenschaft zu Kreuzworträtseln kaum etwas vorzuweisen hat?
Als ihre Tante durch einen Blitzschlag stirbt, vermacht sie ihrer Nichte eine Kristallkugel, die ihr alle Wünsche erfüllen soll.
Aber macht dies wirklich glücklich?

Nach „Hilfe, ich platze!“ ist „Magic 8 – Ein Sommer voller Wünsche“ mein zweiter Roman von Risa Green.
Schon damals ist mir ihr sympathischer und humorvoller Schreibstil aufgefallen, den ich auch zum Glück in „Magic 8 – Ein Sommer voller Wünsche“ vorfinden konnte. Der Umstieg von Chick-Lit auf Jugendbuch ist in diesem Fall hervorragend gelungen.

Die Geschichte wird flüssig und leicht erzählt, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Zunächst war ich mir jedoch nicht ganz so sicher, ob das Thema Kristallkugel zu einem Mädchen wie Erin passt, aber hier wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Die Fantasyelemente wurden gut eingebaut, ohne fehl am Platz oder zu massig zu wirken.

Auch die Charaktere sind der Autorin gelungen. Sie sind sarkastisch und direkt und jede Person ist auf ihre ganze eigene Art und Weise sympathisch.

Die Protagonistin Erin ist mir jedoch am meisten ans Herz gewachsen. Sie ist zielstrebig und lernt erstaunlich viel für die Schule, ist aber ansonsten recht langweilig und eher die graue Maus an ihrer Schule. Allerdings ist sie dennoch was besonderes, denn trotz ihrer eher langweiligen Lebensweise bleibt sie sich treu und verstellt sich für andere nicht.

Die Covergestaltung ist liebevoll gestaltet und für ein Jugendbuch angemessen. Vor allem die vielen Verzierungen sind ein Hingucker und machen das Buch zu einem absoluten Eyecatcher.
Das Original-Cover gefällt mir allerdings sehr gut, da es mit seiner Schlichtheit glänzt, jedoch gewinnt hier ganz klar das deutsche Cover.
Wunderschön ist auch das kleine Herz, dass auf dem Cover angeklebt wurde.

„Magic 8 – Ein Sommer voller Wünsche“ ist eine ereignisreiche Highschool-Geschichte, die mit tollen Charakteren überzeugt. Lesenswert!

Für die freundliche Bereitstellung bedanke ich mich bei .

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