Rezension

Sophie Benning – Kann man Hormone dressieren?

Kurzbeschreibung
Was tun, wenn man mit über 20 aus seiner Wohnung geschmissen wird, nur weil ein Mann zu Besuch war? Und wohin, wenn die eigene Mutter gerade ihr Comingout hatte und mit einer Frau zusammenwohnt, die in ihrer Freizeit Seelenbilder malt? Emma hätte noch so einige andere Fragen ans Leben, aber zunächst reicht ihr eine simple Antwort darauf, wo sie in nächster Zeit pennen soll. Wie hilfreich in so einem Fall die besten Freundinnen sind! Zu dritt schmieden die jungen Frauen einen Plan: eine WG in einem wunderschön sanierten Altbau. Jetzt muss nur noch eine weitere Mitbewohnerin her und dann kann losgelebt werden ohne nervtötende Vermieter und mit nur einer gültigen Hausregel: Ab sofort Männerbesuch erlaubt, oder besser gesagt, erwünscht!

Meine Meinung
Für Kathy und Emma kann der Morgen nicht schlechter beginnen. Durch den Besuch ihres Kumpels Jonas werden die zwei Frauen von ihrer Vermieterin aus der Wohnung geworfen und sie müssen innerhalb von drei Wochen eine neue Wohnung finden. Zum Glück gibt es da ihre Freundin Anso, die ebenfalls eine Wohnung sucht.
Durch Anso haben sie den Tipp erhalten, das eine 5-Zimmer-Wohnung in der Nähe frei ist und sie bekommen nach nur wenigen Tagen den Zuschlag.
Durch ihren Nachbarn Max finden sie auch schnell einen weiteren Mitbewohner: Philipp, homosexuell und die gute Seele der WG.

Alles könnte so schön sein, wären da nicht die Männer.
Anso verliebt sich in Christian, Kathy verliebt sich in Kevin und Emma verliebt sich in Fabian, ohne ihn überhaupt zu kennen.
Aber gibt es wirklich für jede ein Happy End?

Sophie Benning hat mit „Kann man Hormone dressieren?“ den Startschuss einer neuen Reihe geschrieben, die sich rund um das WG-Leben von Emma, Kathy, Anso und Philipp dreht.

Ich habe das Buch ohne große Erwartungen aus der Bücherei mitgenommen und wurde sehr positiv überrascht. Die Geschichte ist witzig geschrieben und lebt von seinen tollen Charakteren, mit denen man am liebsten befreundet wäre.

Kathy und Emma kennen sich bereits aus dem Sandkasten und teilen nicht nur die Wohnung, sondern auch jedes Geheimnis miteinander. Anne-Sophie, genannt Anso, ist seit zwei Jahren mit den beiden befreundet und sie geben ein großartiges Trio ab.
Während Kathy und Anso als wunderschön beschrieben werden, gilt Emma ein wenig wie das häßliche Entlein. Das liegt aber vielmehr daran, dass die Geschichte aus Emmas Sicht erzählt wird und Emma eine falsche Wahrnehmung hat. Nicht umsonst klebt Ex-Freund Tom plötzlich wieder wie eine Klette an ihr.

Aber auch alle anderen Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Die Männer-WG nebenan kann mit Jürgen, Max und Christian nicht unterschiedlicher und chaotischer sein und auch die Liebhaber der Mädels haben es in sich.

Negativ ist mir allerdings das Cover aufgefallen. An sich gefällt mir der kräftige Grünton sehr gut, jedoch finde ich die restlichen Details nicht gerade angebracht. Da hätte man andere Details, wie z.B. Computermäuse, Nudeln o.ä verwenden sollen, die besser zur Story und den Bewohnern gepasst hätten.

„Kann man Hormone dressieren?“ ist eine unglaublich positive Überraschung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Die Folgebände werden definitiv gelesen. Empfehlenswert!

Weitere Bücher aus der Emma-Reihe:

3 Kommentare zu „Sophie Benning – Kann man Hormone dressieren?

  1. Liebe Brina,
    danke für die tolle Rezi! Ich hoffe, die beiden anderen Bände gefallen dir auch so gut!
    Liebe Grüße, Sophie

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