Rezension

Jutta Wilke – Holundermond

Kurzbeschreibung
Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen. ~ Quelle

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Meine Meinung
Neles Leben wird innerhalb von kurzer Zeit auf den Kopf gestellt. Ausgerechnet ihre Eltern, die sie nur beim Vornamen nennt, leben sich auseinander und ihr Vater zieht aus dem gemeinsamen Haus aus.
Als ihr Vater Jan den Auftrag erhält, in Wien an einer Suche nach geklauten Kunststücken teilzunehmen, beschließt Nele kurzerhand, ihren Vater zu begleiten.
Heimlich packt sie ihren Rucksack und versteckt sich im Bus ihres Vaters. Natürlich wird sie entdeckt – und obwohl Jan seine Tochter nicht dabei haben möchte, versucht er dennoch das Beste daraus zu machen.

Doch Nele weiß nicht, worauf sie sich eingelassen hat. Endlich angekommen lernt sie Flavio kennen, mit dem sie sich recht schnell anfreundet. Um ihre Zeit nicht nutzlos zu verbringen, möchten sie sich ebenfalls an der Suche beteiligen. Doch als dann noch Neles Vater verschwindet, merkt sie erst, in welcher Gefahr sie stecken…

Da ich bereits schon so viele positive Rezensionen über „Holundermond“ gelesen habe, war ich natürlich besonders neugierig auf das Buch.
Doch leider kann ich diese Meinungen nicht teilen.
Obwohl ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe, konnte mich die Geschichte nie wirklich von sich überzeugen.
Vor allem die Protagonistin Nele war mir stellenweise zu kindlich und sehr unsympathisch. Vielleicht bin ich auch einfach ein wenig zu alt für diese Geschichte, das ich mich nicht in sie hineinversetzen konnte.

Obwohl viele Stellen recht langatmig sind, muss ich sagen, dass mich der Schreibstil dennoch überzeugen konnte. Frau Wilke hat genau das richtige Gespür, das Buch kinderfreundlich zu gestalten und eine angenehme Spannung aufzubauen. Allerdings hat mich ein wenig gestört, dass relativ schnell klar war, auf welcher Seite die jeweiligen Charaktere stehen. Dadurch hat das Buch sehr schnell an Reiz für mich verloren.

Die Handlung ist an sich auch recht interessant, allerdings ist es mir jedoch stellenweise zu kinderfreundlich und unspektakulär gewesen.

Ein Pluspunkt gibt es jedoch für das wunderschöne Cover, dass sehr gut zu dieser Geschichte passt. Vor allem die kräftigen Farben sind ein Hingucker.

Obwohl „Holundermond“ recht spannend klang, konnte mich dieses Buch nicht vollständig überzeugen. Allerdings muss man die Autorin für ihre Ideen loben. Ich empfehle das Buch eher jüngeren Lesern.

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