Literaturverfilmung

[Literaturverfilmung] Beastly

Deutscher Buchtitel: Beastly

Originaltitel: Beastly

geschrieben von: Alex Flinn

Erscheinungsjahr: 2010

Regie: Daniel Barnz

Länge: 86 Minuten

Altersfreigabe: FSK 12

Darsteller: Vanessa Anne Hudgens, Alex Pettyfer, Mary-Kate Olsen, Peter Krause, Lisa Gay Hamilton, Neil Patrick Harris, u.a.

IMDb-Bewerbung: 4,8 von 10

Homepage: *klick*
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Handlung
Manhattan. Kyle Kingson (Alex Pettyfer) ist reich, gutaussehend und hat alles was man sich wünschen kann. Aber seinen Mitmenschen gegenüber verhält er sich herablassend und gemein. Eines Tages begeht er einen folgenschweren Fehler: Auf einer Party stellt er seine Mitschülerin Kendra (Mary Kate Olsen) vor allen anderen Gästen bloß. Kendra belegt ihn daraufhin mit einem Fluch: Sein Charakter, hässlich und grausam, soll sich von nun an in seinem Äußeren widerspiegeln…

Kyle verwandelt sich über Nacht in ein abscheuliches Biest. Verzweifelt versucht er, Kendra dazu zu bringen, den Fluch rückgängig zu machen. Doch sie bleibt hart und verrät ihm nur, dass der einzige Weg zu seiner Rettung darin besteht, innerhalb eines Jahres ein Mädchen zu finden, das sich trotz seiner Gestalt in ihn verliebt. Kyle erscheint diese Aufgabe vollkommen unmöglich und zieht sich aus dem Leben zurück – bis er eines Tages auf seine alte Klassenkameradin Lindy (Vanessa Hudgens) trifft. Mit ihrem offenen Wesen lockt sie ihn aus seiner Höhle und weckt langsam Gefühle in ihm, die er bislang nicht kannte. Doch die quälende Frage bleibt: Ist Lindy in der Lage ein Monster zu lieben?
[Quelle: Amazon]

Unterschiede Buch/Film
Sehr viele Unterschiede gibt es hier zum Glück nicht. Zwar wurde das Aussehen der Darsteller ein wenig verändert gegenüber zum Buch, aber das hat mich eher weniger gestört.
Hier und da gab es jedoch auch ein paar Veränderungen bei den Szenen. Zwei für mich wichtige Szenen fehlen sogar ganz.
Ich habe die Szenen mit dem Spiegel vermisst. Im Buch hat Kyle von Kendra einen Spiegel erhalten, mit dem er Lindy beobachten konnte. Da er erst durch den Spiegel ein wirkliches Interesses für sie entwickeln konnte, war dies schon schade, dass diese Szene hier nicht verwendet wurde.
Auch die Szene mit Kyles Exfreundin habe ich vermisst.
Im Buch kommt sie ihn besuchen und entdeckt dann, was aus ihm geworden ist. Durch ihre Reaktion wurde nochmal deutlich, in welch oberflächlichen Verhältnissen Kyle bislang gelebt hat.
Die Chats im Buch habe ich hierbei nicht vermisst.

Was mir aber an dem Film besser gefällt ist Kyles Verhaltensweise.
Im Buch erschien er mir recht mutlos und voller Selbstmitleid. Hier wird er stärker dargestellt, was der Rolle mehr als gut tut.
Genauso ergeht es auch Lindys Rolle. Im Film wirkt sie viel selbstbewusster und schlagfertiger.

Da haben die Drehbuchautoren eine tolle Leistung abgeliefert! 🙂

Schauspielerische Leistung
Drei Worte: NEIL PATRICK HARRIS!
Als ich damals das Buch gelesen habe, war ich schon besonders gespannt darauf, wer wohl die Rolle des blinden Lehrers Will erhält. Neil Patrick Harris ist quasi für diese Rolle geboren.
Was die anderen Rollen angeht, so bin ich doch ein wenig zwiegespalten.
Vanessa Hudgens ist eine gute Schauspielerin, keine Frage, aber die Rolle der Lindy hätte eindeutig eine andere bekommen müssen.
Im Buch wird Lindy als rothaarig und nicht unbedingt hübsch beschrieben. Mit ihren dunklen Haaren und ihrer Schönheit passt Vanessa Hudgens nicht in diese Rolle, allerdings hat sie den Rest der Rolle gut verkörpert.

Alex Pettyfer spielt Kyle Kingston besser als erwartet. Zunächst war ich mit seiner Wahl nicht besonders zufrieden, aber er hat es geschafft, den Kyle im Buch perfekt zu spielen.
Das Aussehen als Biest passt zwar nicht mit der Beschreibung im Buch zusammen, aber dennoch wird das Biest hier vom Aussehen gut dargestellt. Die Idee, ihn im Film als komplett haarlos zu zeigen finde ich toll, da es ein guter Kontrast zum Buch ist.
Auch das Zusammenspiel von Alex Pettyfer und Vanessa Hudgens hat mir gut gefallen. Ihre Liebesgeschichte wird nicht zu überdramatisch dargestellt und die Harmonie zwischen den beiden ist perfekt.
Geschockt war ich allerdings über den Zustand von Mary-Kate Olsen.
Im Prinzip passt sie recht gut zu Kendra, wie sie in dem Film allerdings aussieht, hat mir zu denken gegeben.
Ihr Gesicht sieht mehr oder weniger wie eine Maske aus, alles sah zu sehr geliftet und gebotoxt aus. Schade, was aus dem Mädchen geworden ist.

Soundtrack
Auf diesem Soundtrack wird eine tolle und bunte Mischung präsentiert.
Die Mischung aus Up-Tempo Nummern und Balladen ist sehr gelungen.
Von Regina Spector bis Fire Theft ist hier für jeden etwas dabei.
Die Songs sind passend zum Film und werden sehr gut in den einzelnen Szenen verwendet. Perfekt!

Fazit
„Beastly“ hat mich wahnsinnig überrascht.
Da ich bei Literaturverfilmungen ja immer etwas skeptisch bin und „Die Schöne und das Biest“ zu meinen Lieblingsfilmen gehört, war ich natürlich besonders gespannt auf den Film. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Tolle Schauspieler, gutes Drehbuch, tolle Musik – was will man mehr? 😉

2 Kommentare zu „[Literaturverfilmung] Beastly

  1. Ich hab den Film gestern auch geschaut und fand ihn auch super schön. Hatte große Bedenken, weil ich so viel negatives gehört hatte, war aber wirklich positiv überrascht! Schöne Rezi!

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