Rezension

Steffi von Wolff – Ausgezogen

Kurzbeschreibung
Julia, Nicole, Saskia und Kim haben sie gefunden, die perfekte Wohnung. Große Zimmer, Bad mit Wanne, ein schöner Garten und sogar eine Spülmaschine – ihr neues Zuhause scheint maßgeschneidert für die vier. Aber da ist noch was: «Es bleibt doch alles so wie besprochen?», fragt Nicole ernst. «Keine Männer. Okay?» «Keine Männer», wiederholen die anderen und legen nach und nach die Hände übereinander. «Wir schwören.Guter Plan. Aber es gibt sie nun mal, die Männer, und sie kratzen an der Tür… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Für Kim, Julia, Nicole und Saskia beginnt der Ernst des Lebens:
Sie haben ihr Abi in der Tasche und die Berufswahl steht fest! Jetzt fehlt nur noch eins zu ihrem Glück: Eine gemeinsame Wohnung.

Mit viel Glück können die Mädchen nach nur wenigen Besichtigungen eine 5-Zimmer-Wohnung mit Garten beziehen. Doch damit beginnen auch die Probleme: Der Umzug verläuft nicht reibungslos, die Nachbarn sind alles andere als einfach und dann müssen sie noch mit Schrecken feststellen, dass keine der Vier den Mietvertrag richtig gelesen hat.

Und somit nimmt das Chaos seinen Lauf…

„Ausgezogen“ ist mein zweiter Roman von Steffi von Wolff.
Nachdem ich bereits von „Ausgebucht“ restlos begeistert war, musste schnell Nachschub her.

„Ausgezogen“ ist zwar schwächer als „Ausgebucht“, aber dennoch durchaus unterhaltsam.

Die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut, allerdings wirkt einiges zu aufgesetzt und zu sehr gewollt. Hier wurden sehr viele Ideen verarbeitet, allerdings sind diese nicht immer gelungen.
Manches ist einfach zu unglaubwürdig.
Da gibt es zum einen das Umzugsunternehmen, dass Hamburg mit Kassel verwechselt, zum anderen gibt es da schreckliche Nebencharaktere wie Mandy aus Sachsen, die einfach nicht sein mussten.

An sich sind die Charaktere gut gemacht und konnten mich auch gut unterhalten, allerdings sind sie allesamt auf ihre ganz eigene Art und Weise nervig.
Da gibt es z.B. Kim, die Träumerin unter den Freundinnen, die aus unerklärlichen Gründen Brautkleider sammelt und sehr naiv an alles rangeht. Zum anderen gibt es da Nicole, die sich unbedingt von ihren Eltern losreissen will. Denn laut Eltern verbirgt sich überall eine Gefahr und in Fertiggerichten soll der Teufel stecken. Da Nicole für die Polizeischule zu klein ist, lässt sie sich Silikon in die Füße spritzen, um Größer zu erscheinen. Also bitte…

Dies war mir alles ein wenig too much.
Das soll aber nicht heißen, dass das Buch schlecht ist, denn das ist es keinesfalls. Es ist einfach nur… anders!

Der Schreibstil ist der Autorin jedoch wieder einmal sehr gut gelungen. Wie immer ist die Sprache leicht salopp, aber sehr passend zur Geschichte. Die Dialoge sind unterhaltsam und auch die Schauplätze passen gut zum Rest.

Was mich jedoch ein wenig stört ist der Kurzbeschreibung..
Hier ist immer wieder von dem Schwur „Keine Männer“ die Rede. Das mag ja zum einen recht ansprechend klingen, nur leider ist dies absolut nicht der Hauptbestandteil der Geschichte und ist deswegen irreführend.

Ein Pluspunkt ist jedoch das wundershcöne Cover, dass mich mit seinen knalligen Farben von sich überzeugen konnte.

Trotz einiger Kritikpunkte ist „Ausgezogen“ ein tolles Buch, dass mich gut unterhalten konnte und mir ein paar gute Lesestunden beschert hat.
Fans von Chick-Lit und Steffi von Wolff werden ihre wahre Freude mit der Geschichte haben.

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