Rezension

Ursula Isbel – Die Nacht der Feen

Kurzbeschreibung
Die junge Sylvie soll sich um den Haushalt des exzentrischen Professors Hrdliczka kümmern, wo sie Zeugin seltsamer und unerklärlicher Vorfälle wird. Als ihr Hendrik, der sympathische Student des Professors, von den Geisterwesen berichtet, die unter dem Haus leben, will sie es zunächst nicht glauben. Doch je länger sie dort auf dem Feenhügel lebt, umso tiefer verstrickt sie sich in die alten Mythen und in einen Flirt mit Hendrik… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Sylvie ahnt schlimmes, als sie erfährt, das sie den Sommer über bei Professor Hrdliczka verbringen muss. Dieser gilt bei den meisten Menschen als verrückt und lebt zurückgezogen in seinem Haus.
Als Sylvie beim Professor ankommt, merkt sie schnell, dass etwas in dem Haus nicht stimmt. Überall findet sie schreckliche Holzmasken, Schalen mit Milch und Honig und Alraunen, die sie nachts mit ins Bett nehmen soll.
Als sie dies nicht macht, hört sie Stimmen und Gesang, welche ihr den Atem rauben.
Woher kommen die Stimmen und was verheimlicht der Professor?

Zusammen mit Hendrik, der als Student für ein paar Tage mit dem Professor zusammen arbeiten darf, macht sie sich auf die Suche nach Antworten…

„Die Nacht der Feen“ ist ein unglaublich schönes und interessantes Buch, mit dem mich Ursula Isbel wieder einmal begeistern konnte.
Nachdem ich bereits von „Der Zauber von Ashgrove Hall“ begeistert war, waren meine Erwartungen an diesem Buch natürlich sehr hoch. Allerdings wurde ich nicht enttäuscht.

Der Schreibstil ist der Autorin sehr gut gelungen.
Die Geschichte ist sehr interessant, spannend und liebevoll geschrieben.
Vor allem das Thema Kelten und Druiden hat es mir sehr angetan.

Das Buch ist aus der Sicht von Sylvie geschrieben, deren Sichtweisen sehr genau und liebevoll beschrieben werden. Vor allem ihre Ängste und Zweifel werden authentisch dargestellt und ich konnte das junge Mädchen sehr schnell in mein Herz schließen.

Durch ihre Familienverhältnisse und dem Job beim Professor wirkt sie für ihr Alter sehr erwachsen und keinesfalls naiv. Ihr Flirt mit Hendrik wird verspielt dargestellt, ohne jedoch kitschig zu wirken.

Der Professor hat mir am Anfang eher weniger gefallen, weil er sehr schroff erschien, allerdings wird er im Laufe der Geschichte immer zugänglicher und ich lernte ihn immer mehr schätzen. Vor allem sein Lebensstil ist interessant. Er isst nur Rohkost und Produkte aus dem Bioladen, liebt die Tiere und die Natur, aber hat keinen besonders guten Draht zu Menschen. Er hält sich selbst für einen Druiden und seine Bücher über Kelten sind allesamt zu Bestsellern geworden.

Durch den Raben Huckenbein gibt es außerdem ein perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier.

Die Covergestaltung ist wunderschön, magisch und verzaubert mit seinen kräftigen Farben.
Abgebildet ist hier das Haus des Professors, dass sich auf einem Feenhügel befindet. Auf einem Ast sitzend sieht man den Raben des Professors.

Auch die Kurzbeschreibung ist dem Verlag sehr gut gelungen. Hier wird weder zu viel, noch zu wenig verraten.

Hier wird jeder auf seine Kosten kommen.
Die perfekte Mischung aus Jugendbuch und Fantasyroman. 🙂

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