Rezension

Michael Grant – Gone 01 – Verloren

Kurzbeschreibung
Sams Welt steht Kopf. Alle, die älter als fünfzehn Jahre sind, verschwinden mit einem Mal spurlos. Gleichzeitig erscheint eine gigantische Mauer, die seine Kleinstadt umschließt und von der Außenwelt abschottet. Nun sind die Kids auf sich allein gestellt. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beginnt. Doch Sam muss noch etwas anderes bekämpfen: seine Angst. Denn in genau 299 Stunden und 54 Minuten wird er selbst fünfzehn…

Meine Meinung
Seit alle Erwachsenen in Perdido Beach verschwunden sind, herrscht Chaos.
Seit geraumer Zeit sind alle Erwachsenen wie in Luft ausgelöst. Kinder und Jugendliche sind auf sich allein gestellt, was nicht immer einfach ist.
Vor allem für Sam und seine Freunde ist dieser Zustand unerträglich, denn auch sie schreiten dem Erwachsenenalter immer näher.
In ein paar Stunden wird Sam 15 Jahre und gilt somit als erwachsen. Aber kann er es auch verhindern, selbst zu verschwinden?

Und dann stellt er noch eine unglaubliche Kraft an sich fest, die ihm mehr als unheimlich ist, denn Sam kann Strahlen aus seinen Händen abwerfen…
Ein spannender Kampf ums Überleben beginnt!

Michael Grants Buchreihe „Gone“ konnte mich von der ersten Seiten an überzeugen. „Verloren“ ist der erste Band, der das spannende und gefährliche Leben von Sam thematisiert.

Der Schreibstil ist dem Autor sehr gut gelungen.
Die Geschichte ist spannend, nervenaufreibend und sehr flüssig geschrieben, sodass ich trotz der Dicke des Buches es sehr schnell ausgelesen hatte.
Dadurch, das die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschrieben ist, lernt man nicht nur einen Charakter sehr gut kennen, sondern auch andere und erkennt immer wieder neue Emotionen und Gedanken, die dem Buch mehr als gut tun.

Die Charaktere und Orte sind trotz Fantasy- und Thrillerelemente sehr authentisch und ich habe schnell einen Bezug zu ihnen finden könnte.
Am besten gefallen hat mir natürlich der Protagonist Sam, der hier um sein Leben kämpft.

Obwohl manches, wie die Kräfte, ein wenig überzogen sind, habe ich beim Lesen oftmals das Gefühl gehabt, dass sowas wirklich passieren könnte.
Wie wäre es, wenn man ohne Erwachsene leben würde? Wie lange hält man diese Situation ohne Telefon, Internet und sonstige Medien aus? Wird man dann wirklich wirklich verrückt oder gar aggressiv?

Die Gestaltung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Vor allem die Seitenränder, die alle in neongelb eingefärbt sind, passen perfekt zum Coverbild, dass zwar sehr schlicht, aber passend dargestellt ist.

Die Gone-Reihe ist ein Muss für jeden Leser!

Für die freundliche Bereitstellung bedanke ich mich bei .

2 Kommentare zu „Michael Grant – Gone 01 – Verloren

  1. Ich fand „Gone 01: Verloren“ auch ganz toll und habe den zweiten Teil „Hunger“ auch schon im Regal stehen! Bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht! Ich finde, das Buch ist leider bisher viel zu wenig beachtet worden und im „Panen“-Trubel untergegangen!

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