Rezension

Debbie Viguié/Nancy Holder – Hexenkuss (Witch #1)

Kurzbeschreibung
Holly Cathers Eltern sterben bei einem schrecklichen Unfall, und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zu ihrer Tante Marie-Claire nach Seattle zu ziehen. Bis dahin hat sich Holly immer für eine normale junge Frau gehalten. Doch hier erfährt sie die Wahrheit, vor der sie ihr Vater immer hatte behüten wollen: Holly entstammt einem uralten Hexengeschlecht – und ihre Familie befindet sich im Krieg mit den mächtigen Hexern des Deveraux-Clans! ~ Quelle

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Meine Meinung
Holly Cathers Leben gerät aus den Fugen.
Bei einem Familienausflug sterben ihre Eltern und ihre beste Freundin. Da der junge Teenager nicht alleine wohnen kann, zieht sie schon bald zu ihrer Tante und deren Zwilingen nach Seattle.
Hier soll ihr neues Leben beginnen, doch dann erfährt sie die ganze grausame Wahrheit, die sie kaum fassen kann.

Sie entstammt einem uralten Hexengeschlecht und ist Teil eines 600 Jahren alten Krieges, der schon lange zwischen den Familien Cather und Deveraux anhält. Und dann trifft sie auch noch auf Jer, der ebenfalls einem Hexengeschlecht entstammt…

Das Autorenduo Viguié/Holder hat mit „Hexenkuss“ einen eher mittelmäßigen Auftakt einer Trilogie geschaffen, der mich zwiespältig zurückgelassen hat.

Der Schreibstil ist enttäuschend. Viele Sätze sind viel zu kitschig, andere zu verwirrend geschrieben. Man merkt hierbei schnell, dass die nötige Harmonie bei den beiden Autorinnen beim Schreiben fehlt.

Beispiele:
– „Es war Vollmond, Gerstenmond, die Zeit der Ernte, und der Wald war warm und einladend wie eine Frau.“ [Seite 21]
– „Er streckte instinktiv die Hände aus, und in dem Augenblick, als seine Haut die ihre berührte, waren sie verloren.“ [Seite 211]

Vieles wirkt hierbei sehr verwirrend, sodass für mich nie wirklich richtige Spannung aufkommen konnte, vielmehr musste ich manche Sätze doppelt und dreifach lesen, da ich sie aufgrund der vielen Satzzeichen falsch verstanden habe. Dadurch kam nie ein wirklicher Lesespaß bei mir auf.

Auch die Charaktere konnten mich nicht ganz von sich überzeugen. Zwar gab es hier besonders bei der Protagonistin ein paar gute Ansätze, mehr aber auch leider nicht. Wirkliche Sympathie konnte ich nicht aufbringen.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählt, was der Geschichte mehr als gut tut. Hierbei entwickelt man ein gewisses Verständnis über den derzeitigen Zustand der beiden Familien Deveraux und Cather.

Sehr irritierend empfand ich allerdings die Bezeichnung Jugendbuch.
Zwar hat man mit Holly eine Protagonistin im Teenageralter, das war es allerdings auch schon. Vieles aus der Vergangenheit wird stellenweise sehr brutal beschrieben, sodass ich dieses Buch nicht mehr unbedingt als Jugendbuch bezeichnen würde.

Einen Pluspunkt gibt es allerdings für das wunderschöne Cover, dass mir direkt ins Auge gesprungen ist.
Die Kurzbeschreibung war für mich der Anlass, dieses Buch zu lesen, allerdings hält sie nicht ganz, was sie verspricht.

„Hexenkuss“ ist der erste Band der Witch-Trilogie. Hier wird eine Fantasygeschichte ohne große Höhen und Tiefen geboten, die man schnell wieder vergißt.
Ob ich die anderen beiden Teile lesen werde, bleibt jedoch ungewiss.

Reihenfolge
Hexenkuss
Hexentochter
Hexenerbe
Hexentraum
Hexenblut

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