Rezension

Michelle Harrison – Elfenseele 01 – Hinter dem Augenblick

Kurzbeschreibung
Der Sommer auf Elvesden Manor wird ein Alptraum, da ist sich Tanya sicher. Niemand will sie dort haben, nicht ihre Großmutter und nicht die Elfen, die zu Hunderten und Tausenden die Wälder um das alte Herrenhaus bevölkern. Während sie versucht, ihrer Großmutter aus dem Weg zu gehen, stößt sie auf ein Geheimnis: Vor fünfzig Jahren ist ein Mädchen im Wald von Elvesden verschwunden und seitdem hat niemand etwas von ihr gehört. Tanya ahnt, dass sie die Einzige ist, die das Rätsel lösen kann. Denn die Elfen scheinen darin eine unheimliche Rolle zu spielen…

Meine Meinung
Die 13-jährige Tanya hat es nicht leicht, denn sie muss sich mit lästigen Elfen herumärgern. Sie hat das Glück, oder vielmehr das Pech, Elfen hören und sehen zu können.
Da ihre Mutter mit ihrem Verhalten nur schwer zurecht kommt, wird Tanya in den Sommerferien zu ihrer ungeliebten Großmutter geschickt, die sich nicht gerade über ihre Anwesenheit zu freuen scheint.
Aber auch hier muss sich Tanya den Elfen stellen, die hier in Scharen in den Wäldern leben.

Als Tanya dann auch noch auf ein Geheimnis stößt, in dem es um verschwundene Menschen geht, wird ihre Neugier und ihr Mut geweckt.
Was hat es mit den vielen Menschen auf sich, die immer wieder in den Wäldern verschwunden sind?

Michelle Harrison hat mit ihrem Debütroman ein tolles, kurzlebiges Buch geschaffen, dass mich von der ersten bis zur letzten Minute begeistert hat. Vor allem hat mir die nötige Spannung gefallen. Durch den flüssigen Erzählstil und den vielen unerwarteten Situationen habe ich mich keine einzige Minute gelangweilt und habe mit meiner Einschätzung oft falsch gelegen.
Diese Geschichte ist absolut unvorhersehbar.

Besonders gefallen hat mir die Darstellung der Elfen. Ich habe bereits viele Bücher über Elfen gelesen, aber selten wurden diese wunderbaren Fabelwesen so dargestellt, wie hier. Hier sind sie sehr vielseitig und unberechenbar. Vor allem die Distanz hat mir gut gefallen.

Aber auch Tanya habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Trotz ihres jungen Alters geht sie sehr gut mit ihrem Schicksal um, Elfen sehen und hören zu können. Auch ihr Mut ist beispielhaft und wird authentisch dargestellt.

Anna Carlsson hat mir als Sprecherin sehr gut gefallen. Auf sympathische Art und Weise erzählt sie aus Tanyas Sicht die Geschichte. Hierbei kommen weder die Spannung, noch die Betonung zu kurz. Daher ist es besonders schade, dass sie die Fortsetzung nicht mehr spricht.

Die Covergestaltung ist sehr gelungen. Vor allem die Farben sind sehr gelungen und perfekt aufeinander abgestimmt.

Der erste Teil von „Elfenseele“ hat mich sehr positiv überrascht. Eine tolle Fantasygeschichte, die besonders Elfenfans anspricht.

Die Fortsetzung „Zwischen den Nebeln“ wird gerade gehört und in Kürze rezensiert.

Für die freundliche Bereitstellung bedanke ich mich beim .

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