Rezension

Manuela Martini – Der Tod ist unter uns

Kurzbeschreibung
Strahlend blauer Himmel, süßer Blütenduft in der Luft, gemütlich einen Caffè Latte schlürfen – die Klassenfahrt nach Rom findet Rixa einfach großartig. Wären da nur nicht diese langweiligen Besichtigungstouren! Doch als nach einem Ausflug in die Katakomben Rixas beste Freundin vermisst wird, werden die frühsommerlichen Tage von einer dunklen Wolke überschattet.

Meine Meinung
„An jedem Morgen hatte ich Levke mit meinem Handy fotografiert. Wenn ich gewusst hätte, was passieren würde, hätte ich es vielleicht nicht getan. Naturvölker wollten nie, dass man sie fotografiert, weil sie glaubten, dass man dem Abgelichteten damit seine Seele raubt und er bald sterben wird.
Warum behaupten wir immer, dass das Unsinn ist?“

Auf einem Schulausflug in die Katakomben von Rom verschwindet die Schülerin Levke spurlos. Auch die Polizei ist zunächst ratlos.
Als ihre beste Freundin und Mitschülerin Rixa eine SMS von ihr erhält, dass sie sich mit ihr vor einer Kirche treffen soll, kommt neue Hoffnung auf.
Was Rixa nicht weiß: Auch Sebastian, der ständig von Levke gemobbt wurde, hat die gleiche SMS erhalten und so treffen sie sich vor der Kirche, vor der Levke jedoch nicht auftaucht.

Am nächsten Tag erhält Rixa erneut die SMS, was jedoch nicht sein kann, denn die Leiche des jungen Mädchens ist längst gefunden worden.
Wer hat es auf Rixa abgesehen und wer hat Levke getötet?

Manuela Martini hat mit „Der Tod ist unter uns“ einen spannenden und ereignisreichen Thriller geschrieben, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Mit ihren 103 Seiten ist die Geschichte recht kurz gehalten, was jedoch dem Inhalt nicht schadet.
Ohne große Erklärungen ist man direkt mitten in der Geschichte und wird schnell ein Teil von dieser.

Besonders gut hat mir gefallen, dass das Ende doch sehr unvorhersehbar ist und somit mit einem Knall beendet wurde.

Allerdings gibt es einen Kritikpunkt:
Die Charaktere werden nur sehr oberflächlich beschrieben und man erfährt kaum etwas von den Protagonisten.
Obwohl die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Rixa erzählt wird, erfährt man kaum etwas über das Mädchen. Hier ist gerade mal bekannt, dass Levke ihre beste Freundin war und wie alt sie ist.
Hier habe ich mir mehr erhofft.

Die Covergestaltung ist schlicht, aber passend. Auch die Kurzbeschreibung ist stimmig und liest sich spannend, ohne zu viel zu verraten.

„Der Tod ist unter uns“ gehört zur Mini-Thriller Reihe, die im Arena Verlag erschienen ist.

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