Rezension

James Bryan Smith – Der Traum

Kurzbeschreibung
Innerhalb von drei Jahren hat der erfolgreiche Autor Tim Hudson seine Mutter, seinen besten Freund und jetzt auch noch seine kleine Tochter verloren. Tief erschüttert und voller Trauer gerät sein Glaube an einen liebenden Gott ins Wanken. Ausgebrannt zieht sich Tim in ein Kloster zurück. Dort wird ihm ein „geistlicher Begleiter“ zur Seite gestellt: der unkonventionelle Bruder Taylor. Eines Nachts hat Tim einen außergewöhnlichen Traum. Er begegnet im Himmel den Menschen, die seinen Glauben und sein Leben geprägt haben und den dreien, die ihm so sehr fehlen. Eine heilsame Reise beginnt… ~ Quelle

Hier kann das Buch gekauft werden!

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Meine Meinung
Eine Geschichte vom Himmel, die das Herz heilt…

Tim Hudsons Leben könnte nicht schöner sein. Als erfolgreicher Autor und liebender Familienvater hat er sich einen Lebenstraum erfüllt. Doch dann muss er innerhalb von drei Jahren mehrere Schicksalsschläge verkraften. Seine Tochter hat den Kampf gegen eine schwere Krankheit verloren und auch seine Mutter und seinen besten Freund hat er verloren.

Obwohl er seine Kraft bislang immer aus seiner Religion schöpfen konnte, zweifelt er nun alles an, an das er immer geglaubt hat.
Würde Gott es zulassen, dass er so leidet? Und warum hat Gott ihm seine geliebten Menschen genommen?

In einem Kloster will er zur Ruhe kommen und seine Trauer verarbeiten. Dabei helfen ihm Gespräche mit seinem Mentor, einem Mönch, besonders. Aber auch seine Träume helfen ihm immer mehr die Dinge zu verstehen und zu verarbeiten…

James Bryan Smith hat mit „Der Traum“ einen unglaublich gefühlvollen und stellenweise kritischen Roman geschrieben, mit dem er sich nicht nur mit Trauer, sondern auch mit Glaube auseinandersetzt.
Als Professor für Theologie wirkt sein Werk besonders authentisch.

Was mich vor allem stark beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass dieses Buch nichtmal unbedingt nur für Gläubige geeignet ist, sondern für jeden, der selbst schon etwas verarbeiten und sich von einem geliebten Menschen verabschieden musste.
Jede Seite ist trostspendend und verleitet dazu, manche Dinge klarer zu sehen.

Besonders interessannt ist ebenfalls, wie sehr C.S. Lewis hier Einfluss nimmt. Der Autor der „Chroniken von Narnia“ war ebenfalls streng gläubisch.
Am Ende des Buches kann man unter den Anmerkungen weitere Verbindungen und Zitate von C.S. Lewis entdecken.

Der Schreibstil gefällt mir hierbei besonders gut. Die etwas größere Schrift liest sich schnell und leicht verständlich in kurzen Sätzen. Außerdem gibt es ein Nachwort von Dallas Willard, der mich mit seinen Worten ebenfalls sehr berühren und beeindrucken konnte.

„Der Traum“ ist weit mehr als ein Buch, dass sich mit Glaube und Trauer auseinander setzt. Es hilft, einige Dinge zu verstehen und klarer zu sehen. Ein absolutes Muss!

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