Rezension

Gaby Hauptmann – Wo die Engel Weihnachten feiern

Kurzbeschreibung
Kaum hat sie den Weihnachtsmann überfahren, landet Sandra schon im Himmel – und findet sich, quicklebendig, unter einer Schar werkelnder Engel wieder. Obwohl sie sehr beschäftigt sind, ist die Atmosphäre ganz anders als auf Erden. In dieser wohltuend gelassenen Stimmung fängt Sandra langsam an, sich ein wenig von ihrem eigenen Weihnachtsstress zu erholen – und merkt plötzlich, dass ihr einige Engel verdammt bekannt vorkommen. Eine Reihe von „himmlischen“ Begegnungen wartet auf Sandra – und lässt das Weihnachtsfest, das sie später im Kreise ihrer Familie feiert, zu einem ganz besonderen Abend werden.

Meine Meinung
Einen Tag vor Heiligabend ist Sandra mitten im Weihnachtsstress, weil sie noch die letzten Besorgungen machen muss. Auf einer verlassenen Straße fährt sie einen Elch an, was sie jedoch kaum glauben mag. Was hat ein Elch im Schwarzwald verloren?
Als sie dann auch noch einen komplett in rot angezogenen Mann vor ihrer Stoßstange entdeckt, wächst ihre Angst. Sie hat die Befürchtung, dass der Mann mit weißem Bart bei dem Unfall gestorben ist. Dieser ist zu ihrer Verwunderung jedoch vollkommen unverletzt. Allerdings hat sein Schlitten durch ihren Jeep gelitten und ist nicht mehr fahrtüchtig.

Er bittet sie, sie ein Stück in ihrem Wagen mitzunehmen – der Elch muss allerdings mit.
Da Sandra dem Mann nicht traut, will sie ihm zunächst nicht helfen. Erst durch lange Überredung hilft sie ihm und muss schon bald feststellen, dass ihr Auto in den Himmel fliegt.
Sandra traut ihren Augen kaum und glaubt an einen Traum, doch als sie im Himmel auf ihren alten Hund Trixi trifft, beginnt ein Abenteuer, dass sie nie zu träumen gewagt hätte…

Obwohl ich eigentlich ein großer Weihnachtsmuffel bin, war ich auf diese recht kurze, aber schöne Geschichte neugierig geworden und wurde nicht enttäuscht.

Es handelt sich hierbei um die ungekürzte Hörbuchfassung, das von der Autorin selbst gelesen wurde. Doch dies war leider ein kleiner Fehler.
Normalerweise liebe ich Autorenlesungen und finde diese meist gelungener als von neutralen Sprechern. Leider konnte mich Gaby Hauptmann als Sprecherin nicht überzeugen. Stellenweise hat sie Textpassagen zu sehr betont, stellenweise sogar gar nicht.

Über die Geschichte selbst kann ich jedoch nichts schlechtes sagen.
Sandra steht mit ihren 34 Jahren mitten im Leben, hat zwei tolle Kinder und ist zum Großteil glücklich verheiratet. Leider sagt ihr Mann ihr viel zu selten, dass er sie liebt. Sie würde sich wünschen, dass er es öfters täte.

Auch die Engel werden authentisch und liebevoll dargestellt.
Vor allem ihre Fähigkeiten fand ich originell. Sie können nicht nur auf Anhieb Wünsche zu Weihnachten erfüllen, sondern können auch Gedanken lesen. Was Sandra zunächst peinlich ist, wird im Laufe der Zeit angenehmer und einfacher, um im Himmel klarzukommen.

Die Covergestaltung ist wunderschön und sehr passend zur Geschichte.

Wer Lust auf eine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art hat, wird von dieser kurzlebigen Geschichte nicht enttäuscht sein.

Für die freundliche Bereitstellung bedanke ich mich bei .

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