Rezension

Neil Gaiman – Coraline

Kurzbeschreibung
Eine geheimnisvolle Tür in ihrem neuen Haus führt Coraline in eine spannende Parallelversion ihres bisher eher langweiligen Lebens. Ihre „andere“ Mutter verwöhnt Coraline und kümmert sich liebevoll um sie. Aber der schöne Schein trügt: Die „andere“ Mutter ist eine gruselige Kinderfängerin! Ihre Haut ist so weiß wie Papier und anstelle ihrer Augen hat sie zwei große, schwarze Knöpfe im Gesicht! Coraline scheint für immer in dieser Welt gefangen und die böse Zauberin hält auch noch Coralines wahre Eltern in ihrer Gewalt. Um sich selbst und ihre Eltern zu befreien braucht Coraline ihren ganzen Mut.

Meine Meinung
Coraline zieht gemeinsam mit ihrer Familie in eine neue Wohnung. Ihre Nachbarn sind nett, aber verrückt. So behaupten ihre Nachbarn u.a., dass sie Mäuse für einen Mäusezirkus dressieren. Aber auch sonst scheinen alle in diesem Haus verrückt zu sein – bis auf Coraline’s Familie.

Ihre Eltern haben wenig Zeit, sodass sich Coraline die meiste Zeit mit sich selbst beschäftigen muss, z.B. in Form von Entdeckungsreisen, die sie für ihr Leben gern macht.

Auf einer ihrer Entdeckungsreisen entdeckt sie in der Wohnung eine Tür, die jedoch ins Nirgendwo führt, denn sie ist zugemauert. Zusammen mit ihrer Mutter glaubt sie, dass die Tür in die alte, leere Wohnung von nebenan führt.
Doch Coraline kann die Tür nicht vergessen.

Ein paar Tage später erfährt Coraline von ihrer Nachbarn, dass sie in Gefahr schweben würde – das sagen zumindest die Teeblätter. Doch in welcher Gefahr Coraline dabei wirklich steckt, bemerkt sie erst viel zu spät..

Nail Geilman hat mit „Coraline“ ein gruseliges Märchen a la „Alice im Wunderland“ geschaffen, dass vor allem jüngere Leser und Hörer begeistert.

Die Sprache ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, jedoch gewöhnt man sich auch schnell an diesen.

Die Charaktere sind wunderbar beschrieben. Vor allem Coraline schließt man schnell in sein Herz.
Man merkt recht schnell, dass Coraline anders ist, als andere Kinder. Während die meisten Kinder bei Langeweile schnell an den PC gehen oder Unsinn treiben, geht Coraline lieber auf Entdeckungstour. Das können Orte, aber auch Tiere sein.

Das Cover ist wunderschön und überzeugt mit seinen tollen Farben. Auch die Kurzbeschreibung enthält das Wichtigste und hält, was es verspricht.

Anna Thalbach ist als Sprecherin ein Highlight. Es ist immer wieder faszinierend, wie sie es schafft, jedem noch so kleinen Charakter seine ganz eigene Stimme zu verleihen.

Dieses Hörbuch ist vor allem für jüngere Hörer geeignet, die Spaß am Gruseln haben. Empfehlenswert!

Von „Coraline“ gibt es mittlerweile auch einen Film, der sehr vielverprechend aussieht. Hier der Trailer:

Für die Bereitstellung dieses Hörbuchs bedanke ich mich bei .

2 Kommentare zu „Neil Gaiman – Coraline

  1. Ich fand die Geschichte großartig, allerdings den Film nicht so schön. Er war sehr beeindruckend und die Geschichte ist toll grafisch umgesetzt, aber die Art, wie die Figuren gezeichnet wurden, war mir zu gruselig, für Kinder nur bedingt geeignet. Ich hätte mir hier etwas mehr „Weichzeichner“ und ein bisschen mehr Disney Effekt gewünscht. Alles in allem kam mir persönlich „Caroline“ als Film wie ein Hardcore Comic vor – mit dem unangenehmen Effekt, dass man davon Albträume bekommen kann.

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