Rezension

Katie MacAlister – Blind Date mit einem Vampir

Kurzbeschreibung
Als sich Joy von ihrer Freundin Miranda die Karten legen lässt, erfährt sie zu ihrer Freude, dass sie bald den Mann fürs Leben kennenlernen wird. Doch was soll sie davon halten, dass ihr Traumprinz angeblich ein Vampir ist? Kurz darauf fährt Joy zu einem Gothic Festival nach Tschechien und wird dort Zeugin rätselhafter Vorgänge…

Meine Meinung
Die Freundinnen Joy und Roxy fliegen nach Europa, um an einem Gothic Festival teilzunehmen.

Dort soll Joy lautet ihrer Freundin Miranda, einer Kartenlegerin, ihren Traummann finden. Doch dieser soll alles andere als menschlich, sondern ein Vampir sein.

Joy’s Freundin Roxy ist von der Vorstellung hin und weg, denn sie liebt alles, was mit Vampiren zu tun hat. Das fängt mit Vampirromanen an und endet mit Männer, die sich als Vampire verkleiden.

Recht schnell lernt Joy auch einen Mann kennen, der sie magisch in den Bann zieht, aber wie kann sie feststellen, ob Raphael wirklich ein Vampir ist?

„Blind Date mit einem Vampir“ ist der erste Teil der „Dark Ones“ Reihe von Katie MacAlister.

Die Autorin hat mit dem ersten Teil einen mittelmäßigen Start hingelegt.

Dieses Hörbuch mag zwar witzig sein, jedoch konnte mich der Schreibstil und die Umsetzung dieser wirklich tollen Idee nicht begeistern.

Die Geschichte wird in der Ich-Erzählung aus der Sicht von Joy erzählt.

Stellenweise war mir die Darstellung der Vampire ein wenig zu klischeehaft. Bei so einer modernen Geschichte hätte ich mir gern etwas eigenes gewünscht, als an Klischees wie „Vampire dürfen nicht ins Sonnenlicht“ oder „Vampire schlafen nur tagsüber“ festzuhalten. Allerdings fehlen mir in diesem Hörbuch auch die echten Vampire.

Aber auch die restlichen Charaktere konnten mich leider nicht begeistern.
Raphael mag zwar „lecker“ sein, wie es mehrfach erwähnt wird, allerdings wird immer wieder sein Aussehen und seine dunkle Ausstrahlung beschrieben, sein direkter Charakter wird dem Leser, bzw. Hörer jedoch vorenthalten.

Roxy ist vernarrt in Vampirromane und ist der festen Überzeugung, dass sie irgendwann ihrer großen Liebe in Form eines Vampirs begegnen wird. Allerdings passt diese Einstellung doch eher zu einem Teenager als zu einer erwachsenen Frau, die normalerweise mitten im Leben stehen müsste. Auch die ständig aufgesetzte, nervige Art konnte mich nicht begeistern.

Joy hatte zunächst viel Potential, indem sie immer wieder versucht hat, ihre beste Freundin Roxy auf dem Boden zu halten, jedoch bekam auch sie später ihren Höhenflug und wirkte eher nervig, als interessant.

Allerdings war Vera Teltz als Sprecherin großartig. Durch ihre unterschiedlichen Stimmlagen hat sie es geschafft, jedem Charakter gerecht zu werden.

Das Cover ist wunderschön und passend, die Kurzbeschreibung ist gut gewählt und beschreibt das Wesentliche der Geschichte.

„Blind Date mit einem Vampir“ ist eine nette Mischung aus Chic-Lit, Erotik und Vampirroman. Man kann es hören, muss aber nicht.

Für die Bereitstellung bedanke ich mich bei .

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