Rezension

Aprilynne Pike – Elfenkuss

Kurzbeschreibung
Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als kleines Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Sie weiß, am Ende wird sie sich entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als College-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen …

Meine Meinung
Die 15 jährige Laurel besucht zum ersten Mal eine öffentliche Schule, vorher wuchs sie gut behütet im Elternhaus mit Privatunterricht auf. Ihre Eltern sind kurz vorher in die neue Stadt gezogen, um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen: Ein eigener Buchladen.
Doch Laurel ist alles andere als begeistert und versucht mit allen Mitteln, weiterhin Privatunterricht zu erhalten. Als all ihre Versuche scheitern, versucht sie sich immer mehr an die Highschool zu gewöhnen und findet relativ schnell Anschluss – dank David.

Aber schnell wird allen klar, dass Laurel anders ist. Sie ist Veganerin und ernährt sich hauptsächlich von Obst, Gemüse und Sprite. Alles andere verträgt ihr Körper nicht. Außerdem verträgt sie kein Salz und hat eine fast durchsichtige Haut.

Als sie eines Tages einen Knubbel an ihrem Rücken ertastet, glaubt sie zunächst, dass dies ein Pickel ist, jedoch wird dieser immer größer und sie rechnet mit dem schlimmsten und glaubt, dass dies ein Tumor sein könnte.

Doch auch das stellt sich schnell als falsch heraus, denn am nächsten Tag wacht Laurel mit Blütenblättern am Rücken auf. Sie gerät in Panik versucht ihre Blätter so gut es geht zu verstecken und zieht sich von ihren neuen Freunden immer mehr zurück.

Aber David lässt nicht locker und redet immer wieder auf Laurel ein, bis sie sich ihm anvertraut. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, um was es sich bei den Blüten handelt. Aber sie finden zunächst keine Erklärung.

Als Laurel ein paar Tage später mit ihren Eltern zu ihrem alten Grundstück fährt, entdeckt sie nur unweit vom Haus einen jungen Mann namens Tamani.
Er spricht sie direkt auf ihre Blüten an und erklärt ihr, dass diese ihr recht bald wieder ausfallen würden, da diese nur im Herbst blühen können. Er behauptet, sie sei eine Herbstelfe.

Doch Laurel will das nicht glauben und flüchtet erneut zu David. Allerdings kann sie nicht aufhören, an Tamani zu denken, denn dieser hat sie mit seiner Art und seinem Aussehen fasziniert.

Mit David stellt sie weitere Nachforschungen an und erkennt dabei immer mehr, wie unmenschlich sie ist. Laurel hat weder Puls, noch einen Herzschlag und auch ihr Blut ist eher klar, als rot. Als Laurel auch noch ihre Blüten verliert, steht für sie fest, dass sie eine Elfe ist.

Sie sucht Tamani auf und will die ganze Wahrheit wissen. Was sie erfährt, schockiert sie zutiefst, doch auch bei diesem Gespräch bemerkt sie, wie sehr sie Tamani fasziniert – und es scheint nicht nur einseitig zu sein.

Und irgendwann muss sich Laurel für einen entscheiden…

„Elfenkuss“ ist ein wunderschöner, faszinierender Debütroman von Aprilynne Pike, der mich von Anfang an gefesselt hat.

Ganz besonders gefiel mir, dass Laurel keine klassische Elfe ist, wie es in anderen Fantasybüchern immer dargestellt wird. So erfährt der Leser hier ganz neue Seiten einer Elfe.

Welches Mädel möchte hier nicht Laurel sein? Laurel ist intelligent, witzig und auf ihre ganz eigene Art faszinierend. Und dazu hat sie noch zwei tolle Männer, die sie anhimmeln.
Ich hätte im ersten Moment auch nicht gewusst, für wen ich mich entscheiden soll und kann Laurel daher gut verstehen.

Das Buch liest sich flüssig und hat eine etwas größere Schrift als normal, was mich aber nicht im geringsten gestört hat.

Das Cover ist wunderschön gestaltet und passt zur Geschichte. Genau so habe ich mir Laurel vorgestellt.

Einziger Kritikpunkt: Der Titel.
„Elfenkuss“ passt nicht wirklich zur Geschichte. Da hätte ich mir gewünscht, dass man beim Originaltitel „Wings“ gelieben wäre.

Eine Fortsetzung soll bereits geplant sein.

Unbedingt lesen, Suchtpotenzial! 🙂

Ein Kommentar zu „Aprilynne Pike – Elfenkuss

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