Neue Ebooks bei Skoobe [KW 44]

Oktober 30, 2014 1 Kommentar

unnamedSeit einiger Zeit bin ich nun zufriedene Kundin bei Skoobe und freue mich immer wieder, wenn jeden Donnerstag die Neuerscheinungen veröffentlicht werden. Bislang wurde ich nur selten enttäuscht und konnte jede Woche mindestens ein Buch von meiner Wunschliste entdecken. Allein deswegen lohnt sich mein Basic-Abo von 9,99 EUR schon, da ich so jede Menge Geld spare.

In dieser Woche wurden insgesamt 82 Ebooks hochgeladen, davon eine Menge Bücher, die erst in dieser Woche im Buchhandel erschienen sind, aber auch schon etwas ältere Bücher, die sich aber dennoch lohnen. Bei mir sind von den 82 Büchern insgesamt vier Bücher auf die Merkliste gewandert, eins davon hatte ich auf meiner Wunschliste.

Screenshot_2014-10-30-11-02-39Auch wenn es in dieser Woche nur vier Bücher sind, bin ich sehr zufrieden. Es hätten auch deutlich mehr Ebooks auf meine Merkliste wandern können, allerdings habe ich schon viele Bücher, die heute hochgeladen wurden, bereits im Regal stehen.
“Die Liebe ist eine heimtükische Herausforderung” von Andrew Clover wurde mir bereits mehrfach von Amazon empfohlen, allerdings ist das Buch trotz kleiner Begeisterung nicht auf meine Wunschliste gewandert, dafür jetzt aber immerhin auf die Merkliste. Bin gespannt, wie die Geschichte sein wird. Das Cover ist auf jeden Fall ein Hingucker!
Ich liebe die Bücher von Nancy Salchow, von daher musste “Kirschblütentage” unbedingt auf die Merkliste. Ich werde die Geschichte wohl sehr bald ausleihen und freue mich bereits sehr auf ein paar angenehme Lesestunden.
Von meiner Wunschliste stammt “Red Rising” von Pierce Brown. Obwohl die Kritiken bislang eher durchwachsen sind, kann ich mir durchaus vorstellen, dass mir das Buch dennoch gefallen wird, von daher werde ich es mir demnächst ausleihen. Ich freu mich schon.
Als letztes Buch durfte noch “Der Tag, an dem Rose verschwand” von Linda Newbery auf meine Liste wandern. Ich habe von dem Buch zuvor noch nichts gehört und bin daher gleich doppelt gespannt, wie es mir gefallen wird. Die Kurzbeschreibung liest sich einfach zu verlockend.

Weiterhin gab es noch andere Bücher, die mein Interesse geweckt haben, es jedoch (noch) nicht auf meine Merkliste geschafft haben.
Ehrlich gesagt, hat es in dieser Woche kein weiteres Buch mehr auf meine Liste geschafft. Dies liegt zum einen daran, dass ich bereits viele Bücher von den Neuerscheinungen besitze (u.a. das Werk von Sabine Heinrich oder auch der zweite Band zur “House of Night”-Reihe), zum anderen wurde sehr viel Science-Fiction hochgeladen und dies ist leider eher weniger mein Ding. In der nächsten Woche sieht es da sicherlich wieder besser aus.

Geplante Bücher im November 2014

Oktober 30, 2014 3 Kommentare

Der Oktober war ‘schlimm’. Ich habe sehr viele Bücher gelesen, aber leider kaum die, die ich mir für den Monat vorgenommen habe. Dies soll sich im November wieder ändern, denn ich möchte einige Bücher unbedingt lesen, von daher habe ich auch ein paar Bücher aus dem Oktober noch mit in den November genommen. Hoffentlich klappt es dieses Mal besser.

Mirjam H. Hüberli – Gefrorenes Herz
Stephen King – Mr. Mercedes
A.J. Betts – Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
Rebecca Donovan – Liebe verletzt (Breathing #1)
James Frey – Die Auserwählten (Endgame #1)

Steffi von Wolff – Sechs Richtige
Kasie West – Vergiss mein nicht! (Pivot Point #1)
Kai Meyer – Die Seiten der Welt
Denise Deegan – Wer denkt heute schon an morgen?
Katie Crouch – Der Magnolien-Club

Neu im Bücherregal

Oktober 29, 2014 1 Kommentar

Dank einiger Tauschaktionen, Überraschungspost, Spontankäufe und ein paar Vorbestellungen hat sich in den letzten Tagen wieder einiges angesammelt. Ein paar der Bücher habe ich bereits gelesen, manche davon sogar rezensiert, von daher wird mir mein SUB diesen Zuwachs sicherlich verzeihen. ;)

Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße (Rezension)
C.S. Richardson – Eines Morgens in Paris (Rezension)
Bettina Bromme – Engelmord
Carina Müller – Verfluchte Wünsche
Jennifer Benkau – Marmorkuss

Anna Carey – Blackbird (Blackbird #1)
Maike Stein – Du oder sie oder beide
Annell Ritter – Sommer in Grasgrün
Dan Wells – Du bist noch nicht tot (John Cleaver #4)
Lisa J. Smith – Die Versuchung (Der magische Zirkel #6)

Claudia Toman – Porträt in Orange (Rezension)
Claudia Toman – Hering mit Heiligenschein
Tom Perrotta – Die Verlassenen
Denise Deegan – Wer denkt heute schon an morgen?
Lindsay Ribar – Wunderbare Wünsche

James Frey – Kalas Rache (Endgame Novelle #2)


Kurzbeschreibung
Kala liebt es zu trainieren, für sie bedeutet Leben Bewegung. Allerdings hasst sie die Teamtrainingseinheiten – sie ist Einzelkämpferin, kein Teamplayer. Bis sie eines Tages ihrem Trainingspartner Alad näherkommt und feststellt, dass es noch andere Dinge außer dem Training und die Vorbereitung auf Endgame gibt. Gemeinsam fliehen sie aus dem Trainingslager, um ein neues Leben anzufangen. Allerdings beginnt dieses neue Leben anders als gedacht… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich mit “Chiyokos Mission” die erste Novelle zur “Endgame”-Trilogie gelesen habe, musste auch dringend die zweite Kurzgeschichte her und ich war gespannt wie ein Flitzebogen, denn die erste Geschichte hat mir sehr gut gefallen, sodass ich hier ein ähnliches Niveau erwartet habe. Und zum Glück war auch diese Geschichte mehr als gut!

An sich ist die Geschichte spannend und detailliert geschrieben, sodass man sich nicht nur Kala, sondern auch das Trainingscamp sehr gut vorstellen konnte, allerdings habe ich einen kleinen Kritikpunkt, der mich doch etwas gestört hat: Der Titel “Kalas Rache” klingt auf den ersten Blick toll, jedoch verrät er bereits viel zu viel, wenn man auf den ersten Seiten schon feststellt, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Hier hätte ich mir einen anderen Titel gewünscht, der nicht unbedingt schon verrät, wohin es für Kala geht.

Ansonsten muss man James Frey für seine Ideen und Ausführungen ein Kompliment aussprechen. Er hat es erneut geschafft, seine Figuren auf gerade einmal knapp vierzig Seiten perfekt zu präsentieren, sodass man sich ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Besonders Kala hat mir dabei sehr gefallen.

Sie lebt in einem Trainingslager, nachdem man sie im frühen Kindesalter von ihren Eltern getrennt hat. Grund dafür ist, dass sie eine potentielle Kandidatin ist, um als Spielerin ausgewählt zu werden, allerdings ist sie sich nicht einmal so sicher, ob sie dies tatsächlich werden möchte. Während Chiyoko also in der ersten Novelle gar nicht abwarten konnte, sich als Spielerin zu behaupten, bekommt man es hier mit einem Mädchen zu tun, das noch ihren Platz in der Welt sucht und am liebsten ein ganz normales Leben führen möchte. Hierbei denkt sie auch immer wieder an ihre Familie, an die sie sich zwar nicht mehr erinnern kann, aber die sie unbedingt noch einmal sehen möchte. Ihr Trainingspartner Alad ist dagegen das genaue Gegenteil. Zwar macht auch er sich Gedanken, wie es nach dem Trainingscamp und die Zeit nach dem Spieler-Dasein ablaufen wird, allerdings wirkt er weitaus abgeklärter als Kala. Während sie daran zweifelt, ob sie Spielerin werden möchte, ist dies für Alad sein Lebensziel. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass er zum Spieler ernannt wird und kann sich gar nicht vorstellen, dass es Kala oder gar jemand anderes werden könnte.

Der weitere Verlauf der Geschichte wird spannend und authentisch erzählt. Kalas Gedanken und ihr Handeln sind interessant und haben zum Ende hin eine Gänsehaut bei mir erzeugt. Ich bin schon sehr gespannt, welche Rolle sie in “Endgame” spielen wird – falls sie überhaupt darin vorkommt.

Das Cover ist wieder einmal schlicht, aber durchaus passend, weil es gut zur anderen Novelle passt. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und hat mich direkt angesprochen. Lediglich der Titel ist hierbei zu kritisieren, aber dies habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit erklärt.

Insgesamt ist “Kalas Reihe” eine packende und interessante Novelle, die mich von der ersten Seite an begeistert hat. Wer also den ersten Band zur “Endgame”-Trilogie noch nicht gelesen hat oder gar unschlüssig ist, sollte diese Novelle auf jeden Fall lesen. Wer “Endgame” jedoch bereits gelesen hat, dürfte hierbei nicht unbedingt die neuesten Erkenntnisse erhalten. Ich werden jedenfalls so bald wie möglich endlich zum ersten Band “Die Auserwählten” greifen und kann diese Novelle nur empfehlen!

Reihenfolge
Chiyokos Mission (Novelle #1)
Kalas Rache (Novelle #2)
Die Auserwählten
??? (dt. Titel unbekannt / voraussichtlich 2015)
??? (dt. Titel unbekannt / voraussichtlich 2016)

Waiting on Wednesday

Oktober 29, 2014 2 Kommentare

New WoW

“Waiting on Wednesday” ist eine Aktion, die von Jill ins Leben gerufen wurde.

Onyx_Schattenschimmer_CarlsenMein heutiges Waiting on Wednesday stammt (mal wieder) aus der Feder von Jennifer L. Armentrout. Ich muss gestehen, dass mir der erste Band “Obsidian” nicht immer ganz zugesagt hat, dennoch freue ich mich bereits seht auf “Onyx – Schattenschimmer”, dem zweiten Band der “Lux”-Reihe. Hier bin ich besonders darauf gespannt, wie sich Katy entwickeln wird, denn diese hat mich manchmal leider richtig genervt. Ich bin jedoch zuversichtlich und freue mich auf den 1. November, an dem das Buch aller Voraussicht nach erscheinen soll.

Kurzbeschreibung
Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf – und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?

Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße

Oktober 28, 2014 2 Kommentare

Kurzbeschreibung
Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich bislang nur ein einziges Buch von Neil Gaiman gelesen habe. Zwar habe ich schon sehr häufig von seinen anderen Büchern gehört und bekam die ein oder andere Empfehlung, allerdings habe ich immer den richtigen Zeitpunkt verpasst, um mir ein weiteres Buch von ihm zu kaufen. Von daher war ich auf “Der Ozean am Ende der Straße” besonders gespannt.

Am Anfang hatte ich leider noch ein paar kleinere Schwierigkeiten mit der Geschichte, denn sie wirkt auf dem ersten Blick doch recht gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird detailliert und eindringlich erzählt, gleichzeitig hat das Buch aber auch eine Längen, die nicht unbedingt hätten sein müssen. Dennoch fand ich die Geschichte ganz wunderbar und sehr poetisch und ich habe mir so manches Zitat daraus aufgeschrieben, weil es immer wieder in meinem Kopf herumgespukt ist.

“Der Ozean am Ende der Straße” thematisiert die Geschichte eines Mannes, der an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt, den er zuletzt mit gerade einmal sieben Jahr gesehen hat. Hierbei gibt es jede Menge Erinnerungen, die aufwühlen, aber auch gleichzeitig gruseln. Dabei erinnert er sich an seine alte Freundin, Lettie, die er ebenfalls sehr lange nicht mehr gesehen hat. Auch die Eltern spielen hierbei eine wichtige Rolle. Seine Reise in die Vergangenheit wird hierbei authentisch und eindringlich beschrieben. Besonders seine Gefühle und Gedanken werden sehr genau geschildert, sodass ich viele Momente bildlich vor Augen hatte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Buch als Film hervorragend funktionieren könnte.

Man merkt hierbei auch schnell, wie einsam der Ich-Erzähler sein gesamtes Leben über gewesen ist. So hatte er in der Kindheit keine Freunde und hat sich immer mehr in die Welt der Bücher vertieft, denn auf das geschriebene Wort war für ihn immer Verlass. Lediglich Lettie hatte Zugang zu ihm, erklärte ihm die Welt und beschützte ihn zugleich vor dieser. Dabei spielt der Ententeich hinter ihrem Elternhaus auch eine wichtige Rolle, denn dies ist ihrer Meinung nach ein magischer Ozean.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und könnte schöner nicht sein. Besonders die Farbgestaltung, das alte Haus und die Wellen passen sehr gut zueinander, sodass das Cover einen Ehrenplatz im Regal erhalten wird. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und durchaus passend.

Insgesamt hat Neil Gaiman mit “Der Ozean am Ende der Straße” eine wunderbare und melancholische Geschichte geschrieben, die mich berühren und zum Nachdenken anregen konnte. Gleichzeitig ist es aber auch ein sehr gewöhnungsbedürftiges Buch, auf welches man sich wirklich einlassen sollte. Sollte man sich dieser Geschichte gegenüber öffnen können, wird man eine wahre Freude am neuesten Werk des Autors haben. Ich kann dieses poetische Werk nur empfehlen!

Jennifer Estep – Frostkiller (Mythos Academy #6)


Kurzbeschreibung
Niemand weiß besser als Gwen Frost, wie stark Loki und seine Schnitter des Chaos sind. Sie als Champion der griechischen Göttin Nike soll eine zentrale Rolle bei seiner Vernichtung spielen. Aber niemand weiß auch besser als Gwen Frost, dass sie keine Wunderwaffe ist – nur das komische Gypsymädchen, über das alle heimlich lästern. Zwar hat sie ihre Psychometrie, ihr sprechendes Schwert Vic, ihre Freunde und vor allem den Spartaner Logan Qinn an ihrer Seite, doch Gwen wird von Vorahnungen ereilt, und die verheißen nichts Gutes. Aber für Selbstzweifel bleibt keine Zeit, als einer der ihr wichtigsten Menschen in Lebensgefahr gerät. In Gwen erwacht eine brennende Entschlossenheit – sie ist bereit, alles zu geben. Und wenn es sie das Leben kosten sollte… ~ Quelle

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Meine Meinung
Nachdem ich alle bisherigen Bände der “Mythos Academy” regelrecht verschlungen habe, war ich sehr auf den sechsten und somit auch leider letzten Band der Reihe sehr gespannt. Die Erwartungen waren geradezu überirdisch hoch, dass ich erst leichte Bedenken hatte, allerdings wurden meine Erwartungen erfüllt, sodass ich diese Reihe definitiv irgendwann noch einmal lesen werde.

Jennifer Estep hat mit dem letzten Band noch einmal gezeigt hat, wie viel Herzblut sie in dem finalen, großen Kampf zwischen den Schnittern und Gwens Freunden gelegt hat. Jede Figur hat sich noch einmal weiterentwickeln können, andere Figuren, die bislang nur am Rande erwähnt wurden, bekommen hier ihre kleinen Auftritte und am Ende hat es die Autorin tatsächlich geschafft, dass nahezu alle Fragen beantwortet wurden. Dazu liest sich die Geschichte unglaublich spannend und der Kampf der Schnitter wird sehr detailliert und stellenweise auch bedrückend erzählt.

Was mich jedoch ein wenig gestört hat, sind die vielen Wiederholungen. So wird selbst im sechsten Band noch durchgekaut, was alles im ersten Band geschehen ist, was absolut nicht hätte sein müssen, denn dies wurde in nahezu jedem Band erläutert. Ebenfalls sehr gestört haben mich die Dialoge zwischen Gwen und ihrer Großmutter. Zwar hat ihre Großmutter oftmals den richtigen Rat parat, allerdings hat es mich enorm gestört, dass sie Gwen in wirklich jedem Satz mit “Süße” anspricht. So wirkten die Dialoge oftmals enorm hölzern, was nicht hätte sein müssen. Aber dennoch: Dies kann meine Euphorie zum letzten Band nicht trüben.

Gwen ist für mich einfach absolut liebenswert. Ich mag die Art, wie sie Dinge angeht und sie sich trotz häufigem Ärger selbst treu bleibt und dabei auch den ein oder anderen Verlust hinnehmen muss. Logan ist stark und selbstsicher wie immer, zeigt allerdings auch eine gefühlvolle Seite, die ihm sehr gut steht. Die anderen Mitschüler und Freunde von Gwen sind ebenfalls weiterhin sehr interessant und vielseitig und ich war schon über den ein oder anderen Schüler erstaunt, der im großen Showdown tatsächlich zu Gwen stand. Interessant ist auch, wie Gwen mit Loki und seinen Schnittern umgeht. Sie kann Dinge auf einmal ganz anders einschätzen, trifft ungeahnte Entscheidungen und muss somit aber auch mit den Konsequenzen leben, die nicht immer nur positiv sind. Ebenfalls sehr positiv aufgefallen ist mir Nickamedes. Ich mag seine teilweise schroffe, teilweise überkorrekte Art sehr und fand es sehr berührend, wie er mit Gwen umgegangen ist. Auch wenn Nickamedes kaum vergleichbar ist, musste ich immer unwillkürlich an Professor Snape aus der “Harry Potter”-Reihe denken.

Lediglich eine Figur und deren Geschichte ist mir zum Teil zu kurz gekommen: Gwens Cousine Rory! Da die Autorin jedoch schon erwähnt hat, dass sie eventuell irgendwann noch einmal etwas über die Mythos Academy schreiben wird, hoffe ich, dass dabei Rorys Geschichte erzählt wird, denn ich würde unglaublich gerne erfahren, wie es mit ihr weitergeht und ob sie von der Gesellschaft mehr akzeptiert wird.

Das Cover ist schön anzusehen und passt sich den bisherigen Bänden hervorragend an. Einzig und allein die grünen Augen irritieren mich sehr, da hierbei nicht so ganz klar ist, wem diese gehören soll, denn Gwens Augen haben definitiv eine andere Farbe. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und kündigt einen spannend Showdown an.

Insgesamt ist “Frostkiller” ein würdevoller Abschluss einer wunderbaren Reihe. Jennifer Estep hat für mich die perfekte Mischung aus Spannung und Drama geschaffen, gleichzeitig haben sich die Figuren bis zum Schluss weiterentwickelt, sodass ich Gwen, Logan und Co. bereits jetzt schon sehr vermisse. Wer Mythologie und/oder Internatsgeschichten mag, sollte der “Mythos Academy” definitiv eine Chance geben. Empfehlenswert!

Reihenfolge
First Frost #0.5
Frostkuss
Halloween Frost #1.5
Frostfluch
Frostherz
Frostglut
Spartan Frost #4.5
Frostnacht
Frostkiller

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SUB am Samstag #21


“SUB am Samstag” ist eine Aktion von Frau Hauptsachebunt. Dabei sollen jeden Samstag drei Bücher vorgestellt werden, die man auf dem SUB hat.

Fuerchte nicht das tiefe blaue Meer von April Tucholke“Fürchte nicht das tiefe blaue Meer” von April Genevieve Tucholke liegt schon seit einiger Zeit auf meinem SUB,jedoch fehlt mir leider immer noch die nötige Motivation, um dieses Buch tatsächlich zu lesen, von daher fürchte ich, dass dies auch weiterhin länger ungelesen im Regal stehen wird. Schade eigentlich, denn das Buch klingt wirklich gut.

Kurzbeschreibung
In Violet Whites verschlafenem Küstenort ist nicht viel los – bis River West in Violets Gästehaus einzieht. Plötzlich wird ein Phantom gesichtet, Kinder verschwinden und ein Mann bringt sich um. Hat River damit zu tun? Er weicht jeder Frage über seine Vergangenheit aus. Violets Großmutter hat sie vor dem Teufel gewarnt – aber dass er ein Junge sein könnte, der viel Kaffee trinkt, gerne in der Sonne schläft und Violet auf dem Friedhof so küsst, dass man zurückküssen möchte – das hat sie nicht gesagt. Während der Horror eskaliert, verliebt sich Violet so heftig, dass sie River nicht mehr widerstehen kann – und genau das ist seine Absicht…
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21464484“Spademan” von Adam Sternbergh habe ich vor einigen Wochen spontan im Buchladen entdeckt und direkt mitgenommen. Obwohl ich von der Geschichte von Anfang an fasziniert war, habe ich das Buch leider immer noch nicht gelesen. Mal schauen, wann ich dies tun werde.

Kurzbeschreibung
Eine zweite große Terrorwelle am Times Square hat New York City lahm gelegt. Die Stadt ist verlassen, nur einige Reiche verharren in ihren Hochhauslofts und leben in einer Art digitaler Fantasiewelt, wo sie von schönen heilen Welten träumen. Doch inmitten der ausgebombten Stadt gibt es einzelne Menschen, die geblieben sind. Einer davon ist der Spademan, ein ehemaliger Müllmann, der sich jetzt als eiskalter Auftragskiller über Wasser hält. Sein nächster Opfer ist die Tochter eines mächtigen Predigers. Doch etwas lässt den Spademan zögern, etwas stimmt nicht. Und damit macht er sich auch selbst zur Zielscheibe düsterer Kreise…
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Creepersebenfalls schon recht lange auf dem SUB liegt “Creepers – Der Fluch der Hexen” von Joanne Dahme. Ich fand das Buch von Anfang an interessant, allerdings bin ich mittlerweile etwas abgeschreckt, da es bereits einige negative Stimmen zu dem Buch gibt. Ich bin von daher noch unentschlossen, ob ich das Buch jemals lesen werde.

Kurzbeschreibung
Courtney ist umgezogen. In ein von Efeu überwuchertes altes Haus. Als sie Margaret und deren Vater kennenlernt, die auf dem benachbarten Friedhof Führungen anbieten, erfährt sie Ungeheuerliches: Auf ihrem Haus lastet ein Fluch!

C.S. Richardson – Eines Morgens in Paris

Oktober 24, 2014 3 Kommentare

Kurzbeschreibung
Octavio ist Bäcker, sammelt Bücher und lernt durch eine Verkettung von Zufällen Isabeau kennen – die Liebe seines Lebens. Ein in grünes Leinen gebundenes Buch spielt dabei eine genauso große Rolle wie ein halbblinder Uhrmacher, eine Buchhändler-Familie und ein Künstler. Und dann ist da noch die schrullige Stammkundschaft der Boulangerie… Wir werden Zeuge einer gleichermaßen außergewöhnlichen wie unwahrscheinlichen Liebesgeschichte, die vom Glück des Zufalls und der Liebe erzählt! ~ Quelle

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Meine Meinung
Es gibt Bücher, die ich nach Erhalt erst einmal nur kurz anlese oder gar zunächst für ein paar Tage liegen lasse. Bei “Eines Morgens in Paris” wollte ich eigentlich auch nur die ersten Seiten zunächst anlesen, um mich weiterhin meiner aktuellen Lektüre widmen zu können, letztendlich kam es jedoch dazu, dass ich “Eines Morgens in Paris” tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen habe. Das Buch hat sicherlich ein paar kleine Schwächen und ist dadurch alles andere als perfekt, aber dennoch hat es mich schnell in den Bann gezogen, sodass ich es nicht aus den Händen legen konnte.

Der Schreibstil des Autors ist sicherlich nicht perfekt und oftmals gewöhnungsbedürftig, allerdings war ich einfach zu neugierig auf die Geschichte, um mich davon entmutigen zu lassen. Je mehr ich dem Autor eine Chance gegeben habe, umso mehr kam ich in die Geschichte rein und konnte mich an den oftmals blumigen und sprunghaften Schreibstil gewöhnen. Dabei wird jedoch auch stets darauf geachtet, alles sehr detailliert zu beschreiben. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und vielseitig, die Dialoge sind oft poetisch, jedoch ohne dabei zu geschwollen zu wirken. Auch die jeweiligen Orte werden gut und ausführlich beschrieben, sodass ich mir das Buch oftmals wie einen Film vorgestellt habe. Ich denke, eine Verfilmung würde hierbei hervorragend funktionieren.

Die Figuren, allen voran Octavio und Isabeau, haben mir gut gefallen. Sie wurden liebevoll gestaltet, haben alle ihre eigenen Ecken und Kanten, sind mal schrullig, mal liebenswert, werden aber immer authentisch dargestellt, dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Schade finde ich lediglich, dass einige Figuren am Ende zu kurz gekommen sind und somit ihr Leben für mich ein wenig als ‘unfertig’ angesehen wurde, da doch einige Fragen unbeantwortet geblieben sind.

Die Liebesgeschichte wird dabei authentisch beschrieben, wenn auch manchmal etwas kitschig, was ich jedoch verzeihen kann – schließlich befindet man sich in der Stadt der Liebe, wo so etwas ruhig erlaubt sein darf! Schön ist auch, dass Bücher hierbei sehr stark thematisiert werden. Für Octavio haben Bücher immer etwas magisches und somit sind in seinem Leben mehr als wichtig und gibt diese Liebe zu Büchern auch gern an andere Menschen weiter.

Die Covergestaltung ist sehr detailliert und unglaublich schön. Ich mag den Farbton, ich mag die vielen kleinen Details, wie die Bücher, die Vögel, den Käfig, die vielen Regentropfen, etc. Die große Kunst bestand darin, dass das Cover trotz der vielen Details nicht zu überladen wirkt und dies ist den Gestaltern dabei gelungen. Auch die Kurzbeschreibung ist gelungen und hat mich direkt angesprochen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Insgesamt hat mir “Eines Morgens in Paris” trotz so mancher Schwäche gut gefallen. Wer Bücher mit einem anspruchsvollen, aber dennoch blumigen Schreibstil bevorzugt, der wird mit dieser Geschichte genau ins Schwarze treffen. Wer jedoch lediglich eine leichte und lockere Lektüre erwartet, wird enttäuscht sein, denn der Autor schenkt dem Leser mit dieser Geschichte so viel – man muss sich nur darauf einlassen. Ich kann es nur empfehlen!

James Frey – Chiyokos Mission (Endgame Novelle #1)

Oktober 23, 2014 1 Kommentar

Kurzbeschreibung
Die stumme Chiyoko ist ein pflichtbewusstes Mitglied ihres Volkes. Ihre Tage sind den strengen Regeln der Mu unterworfen – es gibt nur Pflicht und Ehre. Nur nachts, über den Dächern von Naha, ist sie frei. Sie und die Tochter von dem Stammesführer werden eines Tages auf einer einsamen Insel ausgesetzt. Das Mädchen, das lebend von der Insel zurückkehrt, wird die Mu im Endgame vertreten… ~ Quelle

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Meine Meinung
Ich freunde mich zu meiner eigenen Überraschung langsam immer mehr mit Dystopien an, von daher konnte ich auch an “Endgame” von James Frey nicht vorbeigehen. Obwohl ich den ersten Band “Die Auswählten” noch nicht gelesen habe, war ich auf die beiden Kurzgeschichten “Chiyokos Mission” und “Kalas Rache” sehr neugierig, sodass ich beide in kürzester Zeit gelesen habe. “Chiyokos Mission” macht dabei den Anfang.

Obwohl die Geschichte nur knapp 40 Seiten lang ist, wird man als Leser direkt in die passende Stimmung versetzt, denn die Geschichte wird spannend, aber auch sehr bedrückend erzählt. Chiyoko, noch im Teenageralter, muss mit der Last eines ganzen Volkes leben, denn sie ist die Auserwählte, die Spielerin, die ihr Volk schützen soll. Obwohl sie stumm ist, wirkt dies jedoch nicht als Handicap, da sie diese Schwäche mit Kraft, Konzentration und den Willen, ihr Volk zu beschützen, ausgleicht.

Doch einige aus der Mu, die Organisation, die sich um sie kümmert, zweifeln an ihr und ihren Fähigkeiten und somit soll sie sich mit einer Anwärterin duellieren. Sollte Chiyoko auch diesen Kampf für sich gewinnen, wird sie als Spielerin nicht mehr angezweifelt, verliert sie jedoch, wird dies mit dem Tode bestraft, denn nur ein Mädchen kann das Duell überleben. Ihre Gegenspielerin ist für sie jedoch keine Unbekannte, denn es ist die Tochter des Anführers der Mu und somit steht auch diese unter enormen Druck.

James Frey konnte mich mit der Novelle direkt in den Bann ziehen. Durch den flotten und sehr eindringlichen Schreibstil erlebt man jeden kleinen Moment hautnah mit und trotz der Kürze lernt man die Figuren gut kennen. Die Insel, die hier als Ort des Geschehens zwischen Chiyoko und ihrer Gegenspielerin ausgewählt wurde, ist sehr vielseitig, sodass man hierbei eine Menge erwarten kann.

Das Ende hat mich sehr überrascht, denn es hat mich zutiefst berührt. Hier wird nämlich schnell klar, dass es nicht nur eine Ehre ist, der Spieler zu sein, sondern auch eine enorme Belastung, für die nicht jeder gewachsen ist, bzw. gewachsen sein möchte.

Das Cover ist schlicht, jedoch in meinen Augen sehr passend, denn so ein Szenario und eine solche Geschichte haben ein überladenes oder gar buntes Cover gar nicht nötig. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und vor allem ansprechend.

Insgesamt ist “Chiyokos Mission” eine spannende und gleichzeitig bedrückende Novelle, die mich überraschen und vor allem begeistern konnte. Interessante Figuren und massenweise Ideen sorgen dafür, dass man bereits jetzt schon einiges über die Spieler und deren Aufgaben erfährt, sodass ein leichter Einstieg in “Die Auserwählten” vorhanden sein dürfte. Ich bin schon sehr gespannt und kann diese Novelle nur empfehlen!

Reihenfolge
Chiyokos Mission (Novelle #1)
Kalas Rache (Novelle #2)
Die Auserwählten
??? (dt. Titel unbekannt / voraussichtlich 2015)
??? (dt. Titel unbekannt / voraussichtlich 2016)

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